Kacuri beim fc basel abgehängt – zukunft völlig offen
Acht Einsätze in der gesamten Saison, zuletzt nicht einmal mehr im Aufgebot – Dion Kacuri erlebt beim FC Basel gerade das, was Fußballer am meisten fürchten: die stille Unsichtbarkeit. Kein Skandal, kein Streit, einfach nur das langsame Verschwinden aus den Planungen des Trainers.
Vom startelf-kandidaten zur u21 – der freie fall
Nach dem Rückrundenstart sah es kurz so aus, als würde der 22-jährige Mittelfeldspieler endlich seinen Platz in der ersten Mannschaft finden. Er schaffte es in die Startformation. Doch die 0:2-Niederlage beim FC Sion markierte einen Wendepunkt: Zur Halbzeit ausgewechselt, seitdem komplett außen vor. Am vergangenen Sonntag lief er nicht für die Profis auf – sondern für die U21 in der Promotion League. Das ist kein Zufall, das ist eine Botschaft.

Bereits im sommer wollte er weg
Wie das Portal 4-4-2 berichtet, ist Kacuris Unzufriedenheit kein neues Phänomen. Schon im vergangenen Sommer soll der Schweizer U21-Nationalspieler Interesse an einem Vereinswechsel gehabt haben. Weder im Sommer noch im Wintertransferfenster fand sich jedoch ein Abnehmer. Das Transferfenster innerhalb der Schweiz ist inzwischen geschlossen – ein Wechsel im Inland ist damit vorerst vom Tisch. Ob ein Auslandsengagement realistisch ist, bleibt unklar.

Das eigentliche problem: die zeit läuft
Mit 22 Jahren befindet sich Kacuri in einer Phase, in der regelmäßige Spielzeit auf Profi-Niveau nicht optional ist – sie ist schlicht notwendig für die Entwicklung. Wer in diesem Alter Woche für Woche in der U21 kickt, verliert nicht nur Form, sondern auch Marktrelevanz. Für einen Spieler mit seinen Qualitäten ist das eine gefährliche Spirale. Basel hat ihn, aber Basel nutzt ihn nicht. Und solange kein Interessent anklopft, sitzt Kacuri in einer Sackgasse, die er sich nicht selbst gebaut hat – aber aus der er alleine kaum herauskommt.
