Juventus hofft auf gnade für kalulu – doch die chancen stehen schlecht

Juventus bittet um gnade für kalulu

Juventus Turin versucht mit aller Kraft, die Sperre von Pierre Kalulu nach der Roten Karte im Spiel gegen Inter zu verhindern. Der Verein hat offiziell einen Antrag auf Gnade beim Präsidenten der FIGC, Gabriele Gravina, eingereicht. Kalulu wurde im Spiel gegen Inter aufgrund einer doppelten Gelben Karte vom Platz gestellt und fehlt nun im kommenden Spiel gegen Como.

Die hoffnung auf ein präzedenzfall

Die hoffnung auf ein präzedenzfall

Juventus hofft, dass Gravina dem Beispiel aus dem Fall Romelu Lukaku folgt. Im Jahr 2023 erhielt Lukaku ebenfalls eine Sperre nach einer umstrittenen Gelben Karte im Pokalhalbfinale gegen Juventus. Damals wurde ihm die Strafe jedoch erlassen, da er rassistischen Beleidigungen ausgesetzt gewesen war. Die Begründung von Gravina lautete, dass die Bekämpfung von Rassismus oberste Priorität habe.

Lukaku-fall als vergleichspunkt

Lukaku-fall als vergleichspunkt

Gravina begründete Lukakus Gnade damit: "Angesichts der eindeutigen Feststellung durch die Bundesstaatsanwaltschaft, dass der besagte Spieler wiederholt und verabscheuungswürdig rassistischen Hass und Diskriminierung ausgesetzt war, die potenziell unangemessenes Verhalten des Schiedsrichters rechtfertigen könnten. Angesichts der Tatsache, dass der Grundsatz der Bekämpfung jeder Form von Rassismus ein grundlegendes Prinzip der Sportordnung auf internationaler und nationaler Ebene darstellt. wird die Gnade in Bezug auf die Sperre gewährt.".

Warum kalulus fall anders ist

Warum kalulus fall anders ist

Im Fall von Kalulu scheint die Situation jedoch komplizierter zu sein. Die zweite Gelbe Karte wurde für ein regelwidriges Verhalten auf dem Spielfeld gegeben. Eine Gnade in diesem Fall könnte einen gefährlichen Präzedenzfall schaffen und die Autorität des Schiedsrichters untergraben. Trainer Spalletti hofft dennoch auf eine positive Entscheidung.

Ein schwieriges unterfangen

Die Chancen auf eine Gnade für Kalulu werden als gering eingeschätzt. Es wird argumentiert, dass die Entscheidung des Schiedsrichters korrekt war und eine Aufhebung der Sperre die Integrität des Wettbewerbs gefährden würde. Juventus wird sich jedoch weiterhin für seinen Spieler einsetzen.

Weitere nachrichten aus der serie a

Neben dem Fall Kalulu gibt es auch andere interessante Entwicklungen in der Serie A. So äußerte sich Giorgio Chiellini kürzlich zu Themen wie Inklusion und seinen ehemaligen Spielern. Auch die Leistungen junger Talente wie Kenan Yildiz werden diskutiert.

Die situation von yildiz

Yildiz hat nach einem starken Start in die Saison etwas an Schwung verloren und konnte in den letzten Spielen keine Tore oder Assists erzielen. Dennoch wird er weiterhin als wichtiger Bestandteil der Mannschaft betrachtet.

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