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Juve im Transfer-Poker um Lucumi: Alternativen werden geprüft

Torino – Juventus Turin steht vor einer Zerreißprobe im Transfermarkt. Die Verpflichtung von Jhon Lucumi vom Bologna FC scheint in weite Ferne zu rücken, da die Ablöseforderungen des Vereins zu hoch sind. Die Bianconeri suchen nun nach Alternativen, um die Defensive zu verstärken.

Die Lucumi-Saga und die Verhandlungspoker

Die Verhandlungen zwischen Juventus und Bologna gestalten sich schwierig. Bologna hält an einer Ablösesumme von 25 Millionen Euro fest und erwägt erst in einem späteren Schritt die Einbeziehung eines Leihspielers (Cabal) in den Deal. Juventus hingegen ist nicht bereit, mehr als 17-18 Millionen Euro zu zahlen, da Lucumis Vertrag in zehn Monaten ausläuft.

Die Vereinsbosse von Juventus und Bologna sind derzeit räumlich getrennt – die Mannschaft befindet sich in Australien, während die Führungsetage in Italien verbleiben – aber durch die Schwierigkeiten beim Transfer verbunden. Der Druck steigt, da die Saison am 23. August gegen Frosinone beginnt.

Mögliche Alternativen: Todibo und Badiashile

Mögliche Alternativen: Todibo und Badiashile

Sollte der Transfer von Lucumi scheitern, hat Juventus bereits Alternativen im Blick. Benoit Badiashile vom Chelsea FC und Jean-Clair Todibo vom West Ham United stehen dabei besonders im Fokus. Badiashile, Linksfuß wie Lucumi, könnte in Form eines Leihgeschäfts zu Juventus wechseln, da Chelsea seine Kadergröße reduzieren muss. Todibo, bereits im Sommer 2024 in Kontakt mit Juventus, ist Rechtsfuß, überzeugt aber durch seine Spielstärke im Aufbauspiel.

Trainer Luciano Spalletti bevorzugt Lucumi aufgrund seiner Persönlichkeit, seiner Entschlossenheit und seiner Fähigkeiten im Spielaufbau. Allerdings müssen die finanziellen Aspekte berücksichtigt werden. Juventus wird in den kommenden Tagen ein neues Angebot an Bologna unterbreiten. Gelingt kein Durchbruch innerhalb von 2-3 Tagen, könnte der Transfer von Lucumi auf Eis gelegt und stattdessen ein kostengünstigeres Leihgeschäft mit einer der Alternativen in Betracht gezogen werden.