Julia Scheib: Vom Tief zum Triumph! Die Ski-Queen enthüllt ihre Geheimnisse
- Die lange reise zur ski-göttin
- Deutschlandsberg und die verbindung zu deutschland
- Die mentale wende: weniger druck, mehr erfolg
- Die österreichische renaissance im riesenslalom
- Die kraft des umfelds und der eigenen entschlossenheit
- Techno-begeisterung und ein skurriles ritual
- Olympia-traum und duell mit lena dürr
Die lange reise zur ski-göttin
Kaum jemand hätte gedacht, dass Julia Scheib (27) eines Tages die alpinen Skisportszene erobern würde. Hinter der sympathischen Österreicherin aus Deutschlandsberg liegen zwei Kreuzbandrisse und das zermürbende Pfeiffersche Drüsenfieber. Ein steiniger Weg voller Rückschläge, doch nun scheint sich all die harte Arbeit auszugehen. Drei Siege und zwei zweite Plätze im Riesenslalom dieser Saison – ein unglaublicher Aufstieg! Doch was steckt hinter dem Erfolg?
Deutschlandsberg und die verbindung zu deutschland
Ihr Geburtsort, Deutschlandsberg in der Steiermark, klingt fast schon nach einer Hommage an unsere Nachbarn im Norden. Julia Scheib verrät: „Ich hatte zwei Jahre lang einen Trainer aus dem Allgäu, Robert Füß. Er war einer meiner Lieblings-Trainer und wir hatten eine super Zeit zusammen. Deshalb trainiere ich auch oft in Deutschland.“ Eine Deutschland-Tour im Sommer steht schon auf der Wunschliste! Dieser Einfluss scheint ihr sehr viel bedeutet zu haben.
Die mentale wende: weniger druck, mehr erfolg
Früher versuchte sie, sich zu verbiegen, mehr zu geben, um mit der Konkurrenz mitzuhalten. Doch diese Anstrengung führte zu Fehlern. „Ich habe mir oft gedacht, ich muss mehr geben, aber mein Skifahren ist gut, ist schnell.“ Jetzt hat sie gelernt, loszulassen und sich auf ihre Stärken zu konzentrieren. Das Ergebnis: Stabilität, ein sicherer Stand auf den Skiern und unglaubliche Geschwindigkeit. Ein echter mentaler Durchbruch!
Die österreichische renaissance im riesenslalom
Julia Scheib ist Teil einer neuen Generation österreichischer Riesenslalom-Stars. Ihre Siege in Sölden und Semmering beendeten lange Durststrecken für die Alpenrepublik. Zuerst seit Anna Veith 2014, dann seit Eva-Maria Brem 2016. „Es ist unheimlich schön, denn ich habe zu den beiden schon sehr aufgeschaut“, gesteht sie. Ein Gefühl von Stolz und die Bestätigung ihres eigenen Weges, trotz aller Rückschläge.
Die kraft des umfelds und der eigenen entschlossenheit
Die schweren Zeiten der Verletzungen und Krankheiten waren eine enorme Belastung. Aber Julia Scheib gab nie auf. „Es war schon immer stark in mir, dass ich wusste: Das war es noch nicht!“ Ihre Familie und ihr Team gaben ihr den nötigen Rückhalt und glaubten an ihr Potenzial, selbst wenn sie selbst zweifelten. Diese Unterstützung war entscheidend für ihren Wiederaufstieg.
Techno-begeisterung und ein skurriles ritual
Neben dem Skifahren ist Julia Scheib eine begeisterte Techno-Fanatikerin. „Im Sommer war ich auf einem Elektro-Festival und habe dort einen Tag bis zwei in der Nacht durchgetanzt.“ Und dann gibt es noch ihr ungewöhnliches Ritual: „Ich bin eigentlich null abergläubisch, aber kürzlich hatte ich genau bei einem Rennen eine andere Skiunterwäsche an…“ Die neue Unterwäsche bringt Glück, scheint es!
Olympia-traum und duell mit lena dürr
Der olympische Riesenslalom in Cortina d’Ampezzo am 15. Februar wird ein hartes Stück Arbeit. „Da wird keiner was anbrennen lassen“, warnt Julia Scheib. Auch Lena Dürr aus Deutschland ist eine ernstzunehmende Konkurrentin. „Lena ist eine unglaublich nette Person und ich rede gern mit ihr.“ Und mit ihrem aktuellen Formstand zählt Julia Scheib definitiv zu den Medaillen-Favoritinnen!