Jena im schock: fcm-nachwuchs demoliert carl zeiss!
Magdeburg hat Jena die Show gestohlen – und das in beeindruckender Weise. Die Zweitvertretung des 1. FC Magdeburg fügte dem ambitionierten Carl Zeiss Jena im Regionalligaschlussspurt eine deutliche 4:1-Niederlage zu und warf damit ernsthafte Fragen im Meisterschaftskampf auf. Die Peinlichkeit für die Zeiss-Fans war komplett, als die jungen Magdeburger mit einer Kombination aus Effizienz und spielerischer Überlegenheit die Überlegenheit der Gastgeber unterstrich.

Jena verliert die kontrolle – magdeburger dominieren
Nach zuvor fünf Siegen in Serie war das für die Mannschaft von Volkan Uluc ein herber Rückschlag. Die Konsequenz: Vier Punkte Rückstand auf Lok Leipzig. Ein Rückstand, der bei nur noch drei ausstehenden Spielen eine erhebliche Hürde darstellt. Während die Magdeburger unter Trainer Daniel Wölfel mit frischen Kräften und taktischer Flexibilität überraschten, wirkten die Jenaer von Beginn an verunsichert.
Die Partie begann mit einer Viertelstunden Verspätung, verursacht durch die Anreise der Jenaer Fans. Doch auch nach dem Anpfiff dauerte es, bis sich das Spiel beruhigte. Die erste Halbzeit verlief zwar ohne Tore, doch die Tendenz war klar: Magdeburg hatte mehr Ballbesitz und kontrollierte das Geschehen. Ein Kopfball von Leon Mergner knapp neben das Tor war die einzige nennenswerte Chance der Gäste vor der Pause.
Doch nach dem Seitenwechsel schlug der FCM zu. Ein Abspielfehler der Jenaer führte zu einem blitzschnellen Gegenangriff, den Magnus Baars eiskalt zum 1:0 ausnutzte (59.). Der Schock saß tief, denn nur wenige Minuten später gelang es Manasse Eshele, den Ausgleich zu markieren (66.). Doch die Freude der Zeiss-Fans währte nur kurz. Baars bewies erneut seine Torjägerqualitäten und erhöhte auf 2:1 (75.).
Die letzten Minuten gehörten dann den Magdeburger Youngstern. Robert Leipertz machte mit seinem Treffer zum 3:1 die Entscheidung perfekt (80.), und Hector Hink ließ mit seinem 4:1 keine Zweifel mehr an der Überlegenheit des FCM.
Fazit: Carl Zeiss Jena muss sich schleunigst wieder fangen, will man in der Meisterschaftsgruppe noch eine Chance haben. Das Spiel gegen Magdeburg zeigte deutlich, dass die Mannschaft derzeit nicht in Bestform ist und dringend an ihrer Konstanz arbeiten muss. Der FCM hingegen kann selbstbewusst in die kommenden Spiele gehen und hat bewiesen, dass man auch mit einem jungen Kader erfolgreich sein kann.
