Jeanmonnot plant die schusslinie: biathlon-star träumt von trainerkarriere
Lou Jeanmonnot, die gerade bei den Olympischen Spielen in Mailand Cortina 2026 mit zwei Goldmedaillen für Furore sorgte, denkt bereits an die Zukunft – und die sieht überraschend im Trainerberuf. Die 27-Jährige gesteht offen: Sie könnte sich vorstellen, als Schießtrainerin zu arbeiten.

Die liebe zum gewehr treibt sie an
"Ich würde es lieben, eine Schießtrainerin zu sein, weil ich alles an Gewehren liebe“, erklärte Jeanmonnot in einem Video, das vom französischen Verband veröffentlicht wurde. Diese Leidenschaft für das Präzisionsschießen, die sie in ihrer eigenen Karriere zu solch beeindruckenden Erfolgen geführt hat, möchte sie nun an die nächste Generation weitergeben. Es ist ein ambitionierter Plan, der zeigt, dass Jeanmonnot nicht nur eine Ausnahmeathletin, sondern auch eine Persönlichkeit mit Weitsicht ist.
Die Motivation, ihr Wissen weiterzugeben, ist unverkennbar. Doch Jeanmonnot ist realistisch. Eine Karriere im Weltcup-Umfeld bedeutet eine enorme Belastung, ein Leben aus dem Koffer. "Es wird davon abhängen, ob ich zurück in den Weltcup gehen möchte. Will ich dann wieder aus dem Koffer leben?“, fragt sie sich berechtigterweise. Die Frage ist berechtigt, denn die Anforderungen an Spitzentrainer sind hoch.
Jeanmonnot sammelte in der vergangenen Saison nicht nur den Gesamtweltcup, sondern auch Gold in der Staffel und Mixed-Staffel bei Olympia. Dazu kamen Silber im Einzel und Bronze im Sprint. Eine Bilanz, die beweist, dass sie zu den absoluten Top-Athletinnen im Biathlon gehört. Ihre Fähigkeiten am Schießstand sind legendär und könnten künftig die Grundlage für eine erfolgreiche Trainerkarriere bilden.
Es bleibt abzuwarten, ob Jeanmonnot ihren Plan tatsächlich umsetzen wird. Doch eines ist sicher: Sie wird die Sportwelt weiterhin prägen, sei es als aktive Athletin oder als Trainerin. Ihre Erfahrung und ihr Fachwissen sind unschätzbar wertvoll und werden dem Biathlon-Sport auch in Zukunft zugutekommen. Die Verpflichtung, ihr Können weiterzugeben, ist mehr als nur eine Option – es ist ein Versprechen für die Zukunft des Sports.
