J. cole beendet basketball-experiment in china – comeback-träume?

Überraschung in der CBA-Liga: Der US-Rapper J. Cole, der in Nanjing sein Comeback auf dem Basketballplatz wagte, hat seine Mission vorzeitig beendet. Nach nur einem Einsatz und null Punkten klingt ein Traum aus, den viele für unrealistisch hielten – doch Cole schließt eine Rückkehr nicht kategorisch aus.

Ein kurzer, aber intensiver ausflug

Jermaine Cole, wie der Musiker bürgerlich heißt, hatte im April sein Debüt in der chinesischen Basketball-Profiliga gefeiert. Im Trikot der Nanjing Monkey Kings verbrachte er acht Minuten auf dem Feld, in denen er keinen seiner fünf Dreipunktewürfe verwandelte. Ein Rebound und ein Assist blieben seine einzigen statistischen Notizen in diesem Spiel. Die kurze Zeit in China war jedoch von bürokratischen Hürden geprägt. Cole erklärte auf Instagram, dass das Arbeitsvisum unerwartet lange auf sich warten ließ und er somit nur ein Spiel absolvieren konnte.

Dankbarkeit und ein augenzwinkern

Dankbarkeit und ein augenzwinkern

Trotz des letztlich erfolglosen Versuchs zeigte sich der in Frankfurt geborene Rapper dankbar für die Chance und überraschend euphorisch über seine Leistung. “Ich habe mich gefühlt, als ob ich 20 Punkte erzielt hätte!!! Und meine Knie haben sich angefühlt, als hätte ich 40 Minuten gespielt!”, schrieb er humorvoll. Die Nanjing Monkey Kings befinden sich derzeit in einem engen Kampf um die Playoff-Teilnahme, was Coles Entscheidung, das Experiment zu beenden, nachvollziehbar macht.

Die tür bleibt offen

Die tür bleibt offen

Obwohl Coles Basketball-Karriere vorerst wieder in den Hintergrund rückt, schließt er ein erneutes Annehmen der Herausforderung nicht aus. In seiner Instagram-Botschaft deutete er an, dass er, sollte er weiterhin in Form bleiben, gerne im nächsten Jahr für die Monkey Kings spielen würde. “Ich habe dem Team mitgeteilt, dass, wenn ich in Form bleibe, nächstes Jahr gerne noch mehr Spiele für das Team absolvieren würde.” – begleitet von einigen Lachemojis – lässt den Ball weiterhin im Spiel.

Die NBA hat bereits zahlreiche Musiker und Entertainer gesehen, die den Schritt auf den Platz wagten. Doch J. Cole's kurzer Abstecher in die CBA-Liga zeigt, dass der Traum vom Profi-Basketball auch für etablierte Stars noch immer verlockend ist – selbst wenn er nur kurzzeitig Bestand hat. Die Frage, ob er seinen Traum eines Tages wieder aufleben lässt, bleibt offen, doch eins ist sicher: J. Cole hat mit seinem Basketball-Experiment für Gesprächsstoff gesorgt und bewiesen, dass er sich auch außerhalb der Musikindustrie Herausforderungen stellt.