Italienische frauen wollen wm-ticket: soncin setzt auf intensität

Leskovac – Die italienische Fußballnationalmannschaft der Frauen steht vor einem entscheidenden Schritt auf dem Weg zur Weltmeisterschaft 2027. Morgen Abend empfängt das Team im Gradski Stadion Dubočica in Leskovac Serbien, ein Gegner, der bereits für Überraschungen sorgte. Mit vier ausstehenden Spielen und dem Blick auf das vorrangige Ziel, die Gruppenmeisterschaft zu sichern, liegt der Fokus klar auf Intensität, Solidität und Kontinuität.

Soncin fordert konzentration und mentale stärke

Nationaltrainer Andrea Soncin betonte in der Pressekonferenz, dass die ersten beiden Spiele zwar vielversprechend waren, jedoch noch Luft nach oben besteht. „In den ersten Partien haben wir in Phasen agiert. Uns fehlte es an Kontinuität und der Fähigkeit, Gefahren frühzeitig zu erkennen und abzuwehren“, erklärte er. Die Torgefahr, die durch die spärlichen Treffer unterstrichen wird, sei zwar ein Mannschaftsproblem, aber der Trainer blickt optimistisch auf die Zukunft. „Ich habe vollstes Vertrauen in jede einzelne Spielerin. Die Arbeit, die wir leisten, wird uns helfen, zukünftig konsequenter zu treffen.“

Die Bedeutung des ersten Platzes im Gruppenspiel ist immens, da er den direkten Einzug in die Weltmeisterschaft ohne nervenaufreibende Playoff-Spiele sichern würde. „Wir sind sehr konzentriert auf unseren Weg“, betonte Soncin und spielte auf die aktuellen Entwicklungen im italienischen Fußball an, die das Team zusätzlich motivieren.

Ein besonderes Augenmerk richtete der Coach auf die mentale Stärke des Teams. „Es war ein sehr intensives Trainingslager, sowohl physisch als auch spielerisch und mental. Sechs Tage voller Konzentration, Leichtigkeit, wenn es angebracht war, und voller Fokus auf die Qualität unserer Spielweise. Die Mädels haben einmal mehr ihre Reife bewiesen.“

Girelli bringt us-power ins spiel

Girelli bringt us-power ins spiel

Auch Cristiana Girelli, die aktuell in den USA bei Bay FC spielt, äußerte sich in der Pressekonferenz. „In den Vereinigten Staaten läuft es sehr gut, das erste Monat blickt positiv zurück. Ich habe ein Umfeld voller Lächeln und Energie gefunden, das ich hier einbringen möchte. Wir brauchen das in diesem Trainingslager und in den kommenden Spielen.“

Girelli betonte die Bedeutung der Motivation und des Kampfgeistes für den Erfolg gegen Serbien. „Wenn wir alle vier Spiele gewinnen, dann sind wir Ersten im Gruppenspiel und fahren direkt zur Weltmeisterschaft“, sagte sie selbstbewusst. Die Erinnerung an die enttäuschende WM in Neuseeland, obwohl das Team dort nicht optimal performt hat, dient als zusätzliche Motivation.

Die Spielerinnen sind sich der Verantwortung bewusst, die mit dem Tragen des Trikots einhergeht. Girelli, bekannt für ihre Direktheit vor dem Tor, blickt auf die WM 2027 als ihre letzte Chance für ein solches Turnier. „Es ist gut, über die Weltmeisterschaft zu sprechen und über das, was in den vergangenen Jahren erreicht wurde. Es ist wichtig, dem zu geben, was wir jeden Tag leisten, Wertschätzung. Eine WM ist etwas ganz Besonderes, etwas, das man kaum mit etwas anderem vergleichen kann.“

Die Ausgangslage ist klar: Italien muss morgen in Leskovac gewinnen, um den Traum von der Weltmeisterschaft 2027 am Leben zu erhalten. Die Spielerinnen sind bereit, der Kampfgeist ist geweckt – und das Team ist entschlossen, Geschichte zu schreiben.

,n