Italienische frauen wollen wm-ticket erobern: soncin setzt auf mentale stärke

Rom – Der Druck ist spürbar, doch Nationaltrainerin Andrea Soncin und ihr Team wollen ihn in positive Energie umwandeln. Mit zwei wegweisenden Auswärtsspielen gegen Serbien und Dänemark in dieser Woche steht viel auf dem Spiel: der Traum vom WM-Ticket für Brasilien 2027.

Konzentration auf das wesentliche: der weg zum erfolg

Die Ausgangslage ist klar: Italien muss punkten, um im Rennen um die WM-Qualifikation zu bleiben. Nach einem holprigen Start mit einem Sieg und einer Niederlage weiß Soncin, dass es höchste Zeit ist, die Leistung zu steigern. "Wir sind total fokussiert“, betonte sie bei der Pressekonferenz in Coverciano. „Es ist eine Chance für alle, die Scheinwerfer sind auf uns gerichtet, und das freut uns.“

Doch es ist mehr als nur das sportliche Können, das gefragt ist. Soncin und ihr Staff haben intensiv an der mentalen Stärke der Spielerinnen gearbeitet. Die letzten Wochen waren geprägt von engen Kontakten und intensiven Gesprächen, um die richtige Einstellung für die entscheidenden Spiele zu finden. „Wir haben in den ersten beiden Spielen nicht alles aus uns herausgeholt und viele Situationen hätten wir besser handhaben können. Jetzt arbeiten wir daran, von Anfang bis Ende konzentriert zu sein.“

Die verantwortung trägt man mit würde

Die verantwortung trägt man mit würde

Auch die personellen Veränderungen im italienischen Fußballverband (FIGC) werfen ihren Schatten auf das Team. Der Rücktritt von Gabriele Gravina als Präsident nach dem enttäuschenden Abschneiden in Bosnien ist ein Thema, das nicht ignoriert werden kann. Soncin zeigte sich dankbar für die Chance, die Gravina ihr gegeben hat. „Ich bin dankbar für die Möglichkeit, die mir Gravina gegeben hat. Die Verantwortung ist groß, aber wir sehen sie als Chance, unser positives Momentum fortzusetzen.“

Die Spiele gegen Serbien und Dänemark sind jetzt entscheidend, um den Traum von Brasilien am Leben zu erhalten. Soncin ist zuversichtlich, dass ihr Team bereit ist, alles zu geben. „Wir wollen bis zur letzten Sekunde kämpfen und die Möglichkeit nutzen, uns dort oben zu präsentieren.“ Ob Andrea Soncin am 19. April zufrieden sein wird? „Ich bin immer zufrieden, wenn ich sehe, dass sich die Mannschaft in die richtige Richtung bewegt. Diese Spiele können uns noch mehr Freude bereiten, wenn wir die Punkte holen, die wir brauchen, um unsere Qualifikationschancen offen zu halten.“