Italienische frauen wollen brasilien ärgern!

Ein klares Ziel, eine aufstrebende Mannschaft und ein Hauch von Trotz: Das italienische Frauen-Nationalteam stellt sich den Herausforderungen in Serbien und Dänemark, um die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2027 vorzeitig zu sichern. Die Spielerinnen von Andrea Soncin wollen zeigen, was in ihnen steckt und die Erwartungen übertreffen.

Der blick nach vorne: qualifikation und verantwortung

Der blick nach vorne: qualifikation und verantwortung

Die kommenden Spiele gegen Serbien (14. April) und Dänemark (18. April) sind für das Team von Andrea Soncin von zentraler Bedeutung. Nach der enttäuschenden WM 2023 lastet nun die Verantwortung, als erste italienische Mannschaft seit Jahren die Qualifikation für ein Großereignis zu sichern – zumindest bis zum nächsten Versuch der Männer im Jahr 2030. Soncin betont, dass die Verantwortung als Chance verstanden wird, das positive Momentum fortzusetzen. „Wir sind total fokussiert. Es ist eine Gelegenheit für alle, die Scheinwerfer sind auf uns gerichtet, und das freuen wir uns“, erklärt die Bundestrainerin.

Die Ausgangslage in der Qualifikationsgruppe ist angespannt. Italien steht mit nur einem Punkt auf dem dritten Platz hinter Dänemark und Schweden. Aber die Spielerinnen sind entschlossen, die Situation zu wenden. „Wir haben in den ersten beiden Spielen nicht alles aus uns herausgeholt. Jetzt arbeiten wir daran, bis zum Schluss fokussiert zu sein“, so Soncin. Der Fokus liegt auf mentaler Stärke und dem Dialog im Team. Intensive Gespräche mit den Spielerinnen im letzten Monat sollen die mentale Bereitschaft für die anstehenden Herausforderungen schärfen.

Ein Umbruch im italienischen Fußball: Während der italienische Männerfußball durch den Rücktritt von Gabriele Gravina eine schwierige Phase durchlebt, sieht Soncin eine Chance für das Frauen-Nationalteam, eine Vorreiterrolle einzunehmen. Sie bedankt sich für die Möglichkeit, die Gravina ihr gegeben hat, und betont, dass die Entwicklung im Frauenfußball in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht hat. „Unser Weg entwickelt sich weiter. Es ist auch ein Verdienst der politischen Maßnahmen auf Bundesebene.“

Der mögliche Triumph in Brasilien wäre nicht nur eine Qualifikation, sondern auch ein starkes Signal für die Zukunft des italienischen Frauenfußballs. Soncin ist zufrieden, solange die Mannschaft in die richtige Richtung geht, und blickt optimistisch auf die kommenden Spiele. „Ich bin immer zufrieden, wenn ich sehe, dass die Mannschaft in die Richtung geht, die wir uns wünschen. Diese Spiele können noch reicher an Erfolgserlebnissen sein, insbesondere im Hinblick auf die Qualifikation, die wir bis zum letzten Moment offen halten wollen.“