Itakura kehrt nach Gladbach zurück – Ein überraschend günstiger Deal?
Borussia Mönchengladbach hat Ko Itakura verpflichtet, der bereits von 2022 bis 2025 für den Verein spielte. Sein Comeback wirft Fragen auf, insbesondere hinsichtlich der geringen Ablösesumme und seiner Verfügbarkeit während des Asien-Cups im Januar.
Die Hintergründe des Transfers
Sport-Boss Rouven Schröder hatte bereits früher versucht, Itakura zurückzuholen. Bereits im Dezember suchte er nach Verstärkung für die Abwehrzentrale und deutete nach dem Transferfenster im Januar an, dass eine Leihe von Itakura möglich gewesen wäre. Damals erklärte Schröder, Ajax sei ambitioniert und Itakura habe dort eine wichtige Rolle gespielt.
Als Notlösung kam Kota Takai per Leihe von Tottenham Hotspur, der acht Einsätze für die Fohlen absolvierte. Nach dem konkreten Abschied von Nico Elvedi zu Leeds United wurden verschiedene Optionen geprüft. Die Realisierbarkeit des Itakura-Transfers war lange unklar, bis Ajax Amsterdam und der Spieler selbst auf Borussia zukamen.

Schröders Rolle und Asiatischer Markt
Die gemeinsame Vergangenheit bei Schalke erleichterte die Kontaktaufnahme im Winter. Schröder, der seit Jahren ein Kenner des asiatischen Marktes ist, betonte kürzlich die positiven Eigenschaften japanischer Spieler: „Sie sind sehr demütig, arbeitswillig, diszipliniert und wissbegierig und vor allen Dingen respektvoll gegenüber Klub und Mitspielern.“
Zusammen mit Coach Eugen Polanski wurde sogar ein Japanisch-Dolmetscher für den Verein engagiert. Die bereits vorhandenen japanischen Spieler Daiki Hashioka, Zento Uno und Shuto Machino waren wohl ein entscheidender Pluspunkt für Itakuras Entscheidung.
Itakuras Zeit in Amsterdam
Im Sommer 2023 wechselte Itakura zu Ajax Amsterdam, um seinen Champions-League-Traum zu verwirklichen. Er bestritt 24 Ligaspiele (davon 16 von Beginn an) und sechs Champions-League-Partien. Eine Rückenverletzung setzte ihn fast zwei Monate außer Gefecht. Ajax reichte in der Liga nur auf Platz fünf ab.