Inter stolpert gegen atalanta und lässt milan wieder dicht auflaufen
Inter Mailand hat die Meisterschaft erneut aus der Hand gegeben. Nach dem 1:1 gegen Atalanta steht die Serie-A-Spitze plötzlich wieder auf wackeligen Füßen – und der Stadtrivale schnüffelt schon.

Chivu fliegt, krstovic trifft – inters vorstellung wirkt angeschlagen
26 Minuten lang lief es nach Plan: Pio Esposito nutzte einen von Bisseck vorgetragenen Ball, Hakini-Flanke, Kopfball, 1:0. Doch Atalanta ließ sich nicht abschütteln. Gasperinis Elf blieb in jedem Zweikampf ein Tick schneller, ein Tick dreister. Die Gäste spielten, als hätten sie den Champions-League-Frust vom 1:6 in München noch nicht verdaut – und verstanden das Remis als Prestigeprojekt.
Inter wirkte hingegen wie nach dem Derby-Dämpfer im Kopf noch nicht angekommen. Die Räume, die sonne
Die Folge: Der Vorsprung auf Platz zwei schrumpft auf acht Punkte, doch Milan kann am Sonntag bei Lazio auf fünf verkürzen. Die Rossoneri haben noch ein Nachholspiel in der Hinterhand, die Scudetto-Arithmetik wird eng. Und Atalanta? Die lacht sich ins Fäustchen: Auswärtsstarke, moralische Sieg, und am Mittwoch wartet München – vielleicht ja die große Revanche.
Die Meisterschaft ist längst nicht mehr Inters sicheres Terrain. Wer am Ende jubelt, entscheidet sich erst in den letzten fünf Spielen. Die Serie A liefert das nächste Kapitel – und es riecht nach Milan-Duell bis zum Schluss.
