Ingolstadt: präsident jackwerth fordert umbruch – und geht!

Der FC Ingolstadt steckt tief im Tabellenkeller der 3. Liga fest, und Präsident Peter Jackwerth zieht die Reißleine. Nach einer desaströsen Saison, in der die Mannschaft bereits die vierte und höchste Niederlage kassierte (1:4 gegen Rot-Weiss Essen), spricht Jackwerth Klartext: Es braucht einen radikalen Umbruch, und er wird diesen Umbruch aktiv mitgestalten – in seinem letzten Jahr im Amt.

Die galligkeit fehlt: jackwerth kritisiert die mannschaft

Die Stimmung im Lager des FC Ingolstadt ist alles andere als gut. Der 14. Tabellenplatz spiegelt die Leistungen der Mannschaft wider, und Präsident Jackwerth scheut sich nicht, deutliche Worte zu finden. „Es ist völlig unbefriedigend, auf welchem Tabellenplatz wir stehen“, klagt er dem Donaukurier gegenüber. Er bemängelt vor allem die fehlende „Galligkeit“ im Team, den fehlenden Willen, etwas zu erreichen. Die Hoffnung auf einen Aufstieg ist längst verpufft, und auch ein einstelliger Tabellenplatz konnte nicht erreicht werden. „Da hätte ich mir nach dem Sieg in Ulm gewünscht, dass wir uns wenigstens einen einstelligen Tabellenplatz holen und nicht so rumhampeln und rumkicken, wie das teilweise der Fall war.“

Die jüngsten Ergebnisse sprechen eine deutliche Sprache. Drei Niederlagen in Folge haben die Situation weiter verschärft. Doch Jackwerth blickt nach vorne und kündigt Veränderungen an. „Wir werden etwas ändern müssen“, betont er. Sein Fokus liegt nun auf dem Aufbau eines gesunden Grundstocks für die Zukunft.

Abschied mit verantwortung: jackwerth will noch einmal mitgestalten

Abschied mit verantwortung: jackwerth will noch einmal mitgestalten

Für den 68-Jährigen ist die kommende Saison seine letzte als Vereinspräsident. Er hat sich vorgenommen, „nochmals enger dranzusein und an der Kaderzusammenstellung mitzuwirken.“ Jackwerth will nicht nur seinen Abschied nehmen, sondern auch einen positiven Einfluss auf die zukünftige Entwicklung des Vereins haben. „Grundsätzlich möchte ich jedes Jahr aufsteigen, aber das ist natürlich kein Wunschkonzert“, räumt er ein. „Was dieses Jahr passiert ist und auch die letzten drei Jahre, ist einfach ungenügend. Also muss es besser werden.“

Das nächste Spiel des FCI gegen den VfL Osnabrück am Samstag um 14:00 Uhr wird zeigen, ob die Mannschaft die deutlichen Worte des Präsidenten verstanden hat und bereit ist, sich zu präsentieren. Die kommenden Monate werden entscheidend sein, um den Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft des FC Ingolstadt zu legen.