Infantinos reise-bilanz: klimakrise im wm-express?

Die Fußballwelt steht Kopf – nicht nur wegen der spannenden Spiele, sondern auch wegen der fragwürdigen CO2-Bilanz von FIFA-Präsident Gianni Infantino. Allein am ersten WM-Spieltag soll der stets reiselustige Funktionär 200 Tonnen CO2 freigesetzt haben – das sind das zwanzigfache des durchschnittlichen Jahresausstoßes eines Deutschen. Ein Schlaglicht auf die Diskrepanz zwischen Klimazielen und Realität in der Welt des Fußballs.

Die xxl-wm und der „mann der lüfte“

Infantinos unermüdlicher Flugmarathon durch Nordamerika sorgt für Kopfschütteln. Von Stadion zu Stadion, von Spiel zu Spiel – der FIFA-Präsident scheint alles persönlich erleben zu wollen. Doch dieser Hang zur Mobilität hat einen hohen Preis: Immer mehr Kerosin, immer mehr Emissionen. Die Kritik wächst, insbesondere angesichts der ehrgeizigen Klimaziele der FIFA, die sich in diesem Ausmaß kaum vereinbar zeigen.

Philipp Lahm, der ehemalige deutsche Nationalspieler, scheute sich nicht vor deutlichen Worten. Er prangerte nicht nur Infantinos Klima-Bilanz an, sondern auch dessen Nähe zu umstrittenen Persönlichkeiten wie Donald Trump. „Man hegt den Verdacht, dass sie persönliche Vorteile aus ihren Ämtern ziehen“, so Lahm in der „Zeit“. Ein Seitenhieb, der die Debatte um die Glaubwürdigkeit des Weltfußballs weiter anheizt.

Tragödie beim public viewing in jordanien

Tragödie beim public viewing in jordanien

Während die WM-Faszination weltweit für Begeisterung sorgt, überschattete eine tragische Begebenheit in Jordanien den Sport. Beim Public Viewing des Spiels zwischen Jordanien und Algerien kam es zu einem Gedränge, bei dem ein Mensch ums Leben kam. Acht weitere Personen wurden verletzt. Ein schmerzlicher Reminder für die Notwendigkeit von Sicherheit und Verantwortung bei Großveranstaltungen.

Schottische fans feiern ausgelassen – auch beim baseball

Schottische fans feiern ausgelassen – auch beim baseball

Die schottischen Fans sind in den USA eine Macht. Und ihre Begeisterung kennt keine Grenzen. Nach den Fußballspielen feiern sie ausgelassen – und das auch beim Baseball! Bilder von schottischen Anhängern, die ein Baseball-Spiel der Miami Marlins verfolgen, gingen um die Welt. Ein Beweis dafür, dass die „Tartan Army“ ihre Mannschaft überallhin begleitet und für Stimmung sorgt. Die Freude über den Sieg gegen Südkorea ist grenzenlos.

Miroslav Klose, der WM-Rekordtorschütze, gratulierte Messi zu dessen neuer Bestmarke. „Der ist doch kein Schlechter“, kommentierte Klose mit einem Augenzwinkern. Ein würdiger Kommentar für den neuen Rekordhalter, der mit seinen Toren Geschichte schrieb. Kylian Mbappé ist ihm im Rennen auf den Rekord dicht auf den Fersen. Die Spannung steigt!