Infantino huldigt pérez: „ein gigant des fußballs“
Ein unerwarteter Dank in Budapest: FIFA-Präsident Gianni Infantino hat nach dem Champions-League-Finale öffentlich seine Anerkennung für Real Madrids Präsidenten Florentino Pérez ausgedrückt. Die Geste, die im Schatten des Triumphes der Königlichen stand, wirft ein Schlaglicht auf die lange und enge Beziehung zwischen dem Weltfußballverband und dem spanischen Rekordmeister.

Pérez' einfluss auf den modernen fußball
Infantino würdigte Pérez’ Verdienste über die letzten Jahrzehnte und nannte ihn einen „Giganten des Fußballs“. Seine Erfolge, sein Beitrag und sein Einfluss auf unser aller Sport seien „immens“ gewesen, so der FIFA-Chef in einem Social-Media-Post. Eine ungewöhnlich persönliche Würdigung, die über die üblichen diplomatischen Floskeln hinausgeht. „Ich bin sicher, dass unter Ihrer Führung die Zukunft noch vielversprechender sein wird“, fügte Infantino hinzu.
Doch was steckt hinter dieser öffentlichen Zuneigung? Die FIFA betonte die historische Verbindung des Verbandes zum Real Madrid, der als einer der sieben Gründungsmitglieder vor über 122 Jahren eine Schlüsselrolle spielte. Die lange und erfolgreiche Partnerschaft zwischen FIFA und Real Madrid ist unbestreitbar. Die Madrilenen sind mit 36 Titeln spanischer Meister und dem erfolgreichsten Verein im europäischen Fußball.
Die Anerkennung Infantinos geht aber über historische Fakten hinaus. Er hob die Rolle Real Madrids bei der Ausrichtung des ersten Klub-Weltmeisters hervor und betonte, wie der Verein weiterhin Fans auf der ganzen Welt begeistert. „Dank Ihrer Leidenschaft und Ihres Engagements verbinden Sie Menschen und schaffen unvergessliche Momente“, so Infantino.
Die Worte des FIFA-Präsidenten sind mehr als nur eine nette Geste. Sie sind ein Zeichen der Wertschätzung für einen Mann, der den Fußball maßgeblich geprägt hat und dessen Einfluss weit über die Grenzen Spaniens hinausreicht. Ob diese öffentliche Anerkennung auch Auswirkungen auf zukünftige Entscheidungen der FIFA haben wird, bleibt abzuwarten. Fest steht jedoch: Florentino Pérez hat seinen Platz in der Fußballgeschichte festgeschrieben – und Gianni Infantino hat es öffentlich anerkannt.
