Imoco conegliano: eine dynastie schreibt volleyball-geschichte!

Conegliano hat es wieder getan! Mit einem überzeugenden Sieg gegen Milano in der vierten Final-Spiel der Playoffs hat der Imoco Conegliano den neunten Meistertitel der Vereinsgeschichte gefeiert – ein beeindruckender Wert, der den Verein an die Spitze des italienischen Volleyballs katapultiert.

Die erfolgsformel: investition, kontinuität und regionale verwurzelung

Die erfolgsformel: investition, kontinuität und regionale verwurzelung

Hinter diesem beispiellosen Erfolg verbirgt sich mehr als nur Talent auf dem Feld. Der Verein aus der Provinz Treviso hat über die letzten zehn Jahre eine beeindruckende Erfolgsgeschichte geschrieben und ein kleines Städtchen mit rund 35.000 Einwohnern in den Weltelitenport des Volleyballs etabliert. Die Kombination aus gezielten Investitionen, einer klaren langfristigen Planung und der starken Bindung an die Region ist der Schlüssel zum Erfolg.

Die Bilanz spricht für sich: 9 Meistertitel, 8 Coppa Italia Siege, 8 Supercoppa Italiana Titel, 3 Champions League Triumphe und 3 Weltpokale. Ein unglaublicher Palmarès, der von Spielerinnen wie Isabelle Haak und Monica De Gennaro getragen wird, zwei Figuren, die den Verein verkörpern.

Haak, die vor vier Jahren als Nachfolgerin von Paola Egonu kam, hat die Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern übertroffen. De Gennaro, die seit 2013 im Verein spielt, ist eine Ikone und das Rückgrat der Abwehr – eine Leistungsträgerin, die mit ihren 39 Jahren immer noch auf höchstem Niveau agiert. „Sie ist eine außergewöhnliche Spielerin, die durch ihre Konstanz, Professionalität und Hingabe beeindruckt“, lobt Co-Präsident Pietro Maschio.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Weitsicht des Vereins, insbesondere die Entscheidung, den jungen Co-Trainer Daniele Santarelli 2017 zum Cheftrainer zu ernennen. Dieser Schachzug zahlte sich in vollem Umfang aus, denn Santarelli führte das Team nicht nur zu zahlreichen Titeln, sondern bewies auch in dieser Saison seine Fähigkeit, das Team aus schwierigen Situationen zu führen. Nach dem Verlust der Supercoppa und des Weltpokals schien das Team kurz vor dem Zusammenbruch zu stehen, aber Santarelli gelang es, die Spielerinnen zu motivieren und ihre Stärken zu entfalten.

Die Jugendförderung ist ein weiterer Eckpfeiler der Vereinsphilosophie. Mit einem Nachwuchsprogramm, das 700 Mädchen im Alter von fünf Jahren bis zum Erwachsenenalter umfasst, sichert sich der Imoco Conegliano die Talente von morgen. Jedes Jahr werden neue Spielerinnen in den Profikader aufgenommen, darunter Adigwe und in der nächsten Saison Manfredini, die vom VC Bergamo zurückkehren. Auch Eleonora Fersino, die derzeit bei Milan und der Nationalmannschaft spielt, steht im Blickpunkt und soll nach ihrer Rückkehr in den Verein integriert werden, sobald De Gennaro ihre Karriere beendet.

Conegliano hat große Ziele vor Augen: Nach dem Gewinn des neunten Meistertitels richtet sich der Blick nun auf die Champions League, die in Istanbul ausgetragen wird. Mit einem Kader, der kaum Veränderungen erfahren wird, und dem unbändigen Willen zum Erfolg ist der Imoco Conegliano bereit, neue Rekorde aufzustellen und seine Dominanz im internationalen Volleyball weiter auszubauen. Cristina Chirichella wird in die japanische Liga wechseln, aber der Verein wird mit Sicherheit einen würdigen Ersatz finden.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: 2800 Abonnenten, eine durchschnittliche Zuschauerzahl von 5150 im PalaVerde von Treviso und insgesamt über 100.000 Zuschauer in einer Saison. Der Imoco Conegliano hat nicht nur eine erfolgreiche Mannschaft aufgebaut, sondern auch eine treue Fangemeinde gewonnen, die den Verein mit Leidenschaft unterstützt.