Ilzer lässt rücktritt bei schicker-entlassung offen: „kann sein“

Hoffenheims trainer äußert sich zu möglichen konsequenzen

Christian Ilzer, Trainer der TSG 1899 Hoffenheim, hat sich vor dem wichtigen Spiel gegen den FC BayernMünchen zu den Spekulationen um die mögliche Abberufung von Sport-Geschäftsführer Andreas Schicker geäußert. Auf die Frage, ob er bei einer solchen Entscheidung seinen Rücktritt in Erwägung ziehen würde, antwortete der Österreicher mit einem deutlichen „Kann sein“. Er betonte jedoch, dass viele Faktoren eine Rolle spielen würden, über die er sich aktuell nicht äußern wolle.

Schicker als zentraler baustein des erfolgs

Schicker als zentraler baustein des erfolgs

Ilzer hob hervor, dass Schicker für den Erfolg der TSG eine Schlüsselrolle einnehme. „Andi stellt nicht nur für mich, sondern für das gesamte Team die Rahmenbedingungen her, dass wir erfolgreich sein können“, erklärte der 48-Jährige. Er beschrieb Schicker als eine Persönlichkeit, die Menschen und Abteilungen verbindet und eine starke Identität innerhalb des Vereins gefördert habe. „Wir sind hier im Haus eine gemeinsame große Familie geworden.“

Mögliche abberufung und nachfolge

Mehrere Medien hatten berichtet, dass Schicker bereits am Tag nach dem Bayern-Spiel seinen Posten bei der TSG verlieren könnte. Gerüchten zufolge soll Christoph Henssler, der Interims-Klubchef des Muttervereins, eine Gesellschafterversammlung einberufen haben, um über die Zukunft Schickers zu entscheiden. Eine mögliche Option wäre eine Abberufung des Sport-Geschäftsführers und eine Degradierung zum Sportchef. Es wird jedoch bezweifelt, dass Schicker diese Lösung akzeptieren würde.

Fokus auf das spiel gegen bayern

Unabhängig von den internen Querelen müsse sich die Mannschaft auf das Wesentliche konzentrieren: das Spiel gegen den FC Bayern. Ilzer bezeichnete die Bayern als das „Nonplusultra der Liga“ und betonte, dass seine Mannschaft entspannt sei und dort „nur gewinnen“ könne. Er sieht die TSG in einer guten Position, auch wenn sie sich in einer „Schießerei“ mit anderen Teams befindet.

Selbsteinschätzung und kampfgeist

„Wir mischen derzeit in Tabellenregionen mit, wo wir Teil einer Schießerei sind, aber selbst nur mit dem Buttermesser mitmischen. Dafür haben wir es in diesem Fight bislang ganz gut gemacht“, so Ilzer. Er zeigte sich zuversichtlich, dass seine Mannschaft auch weiterhin erfolgreich sein werde, solange sie sich auf ihre Kernaufgaben konzentriere und als Team zusammenhalte.

Aktuelle entwicklungen und weitere berichterstattung

Die Situation um Andreas Schicker bleibt angespannt. Weitere Informationen und Entwicklungen werden in Kürze erwartet. Wir halten Sie auf dem Laufenden. Bleiben Sie dran für weitere Updates aus der Welt des Fußballs.