Ifab beschließt neue fußballregeln: var-erweiterung und zeitspiel-strafen ab juni 2026
Als leidenschaftlicher Sportfan verfolge ich seit Jahren die Entwicklungen rund um die Fußballregeln – und selten hat eine Generalversammlung des International Football Association Board (IFAB) so viele spannende Neuerungen gebracht wie diese. Am Samstag, den 28. Februar 2026, trafen sich die Regelhüter in Wales und beschlossen ein Maßnahmenpaket, das den Fußball grundlegend verändern soll. Weniger Zeitspiel, mehr Gerechtigkeit – das ist die klare Botschaft.
nnWas wurde in wales beschlossen?
nDer Kern der Entscheidung ist eindeutig: Mehr Macht für den Video-Assistenten und härtere Konsequenzen für Spielverzögerungen. Die neuen Regeln treten ab dem 1. Juni 2026 in Kraft – und das ist keine Kleinigkeit. Denn damit gelten sie bereits bei der WM-Endrunde in den USA, Mexiko und Kanada, die vom 11. Juni bis 19. Juli 2026 ausgetragen wird. Millionen Fans weltweit werden die Auswirkungen live erleben. Ein historischer Moment für den Weltfußball.
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Der var bekommt mehr befugnisse – endlich!
nLange war die Diskussion um die Grenzen des Videobeweises ein ständiges Ärgernis. Jetzt handeln die Regelhüter. Video-Assistenten dürfen künftig deutlich mehr überprüfen als bisher. Was bisher gecheckt werden durfte – Tore, Strafstöße, Rote Karten und Verwechslungen bei Platzverweisen – wird nun erheblich erweitert:
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- Eckball-Entscheidungen können künftig per VAR überprüft werden n
- Die zweite Verwarnung bei einer Gelb-Roten Karte unterliegt der Videokontrolle n
- Verwechslungen, bei denen Schiedsrichter die falsche Mannschaft mit Gelb oder Rot bestrafen, werden ebenfalls gecheckt n
FIFA-Schiedsrichterboss Pierluigi Collina erklärt den Gedanken hinter dem Eckball-Check besonders treffend: „Normalerweise dauert es zehn bis 15 Sekunden, ehe die angreifende Mannschaft bereit ist. In diesen Sekunden kann geklärt werden, ob eine Ecke womöglich fälschlicherweise gegeben wurde.
