Ibrahimović schockt die usa: „fans warten mit tacos – und mehr“
Zlatan Ibrahimović hat bei seinem Gastauftritt für FOX Sports kein Blatt vor den Mund genommen und die US-amerikanische Fußballkultur auf eine Weise beschrieben, die für Aufsehen gesorgt hat. Seine Aussagen über die vermeintliche Harmlosigkeit der amerikanischen Fans und die Eskalation nach Niederlagen haben eine hitzige Debatte ausgelöst – und zeigen einmal mehr, dass „Ibra“ sich auch im Alter von 42 Jahren nicht scheut, provokante Statements abzugeben.

Der scharfe vergleich: tacos gegen gefährliche eskalation
Im Gespräch mit US-Moderator Jimmy Kimmel verglich Ibrahimović die Fans in den USA mit denen in Europa. „In den USA können wir ein Spiel verlieren und ich gehe zu meinem Auto, da stehen Fans, essen Tacos, lachen und warten auf dich. Harmlos!“, so der schwedische Fußball-Star. Doch der Vergleich hielt nicht lange an. „In Europa ist das anders. Verlierst du dort ein Spiel, warten die Leute nicht vor deinem Auto auf dich – sie warten vor deinem Haus. Und nicht mit Tacos in der Hand, sondern mit etwas anderem. Das ist ein ganz anderes Niveau.“
Die Anekdote aus seiner Zeit bei Paris Saint-Germain unterstrich seine Thesen noch einmal: „Auf mich wurden Messer geworfen.“ Ein Vorfall beim französischen Klassiker gegen Marseille soll ihn dazu veranlasst haben, das Jubeln an der Seitenlinie zu vermeiden. „Dort ging es ziemlich wild zu. Wenn man ein Tor schießt, läuft man zum Jubeln normalerweise zur Eckfahne. Als ich dann ein Messer angeflogen sah, habe ich sofort gesagt: ‚Jungs, beim nächsten Tor feiern wir in der Mitte. Wir gehen nicht mehr an die Seitenlinie.‘ Ich wollte nach dem Spiel schließlich noch leben.“
Die Frage aller Fragen: Ronaldo oder Messi? Kimmel versuchte natürlich, die ewige Debatte anzustoßen. Ibrahimović wich zunächst mit der Bemerkung aus, dass Messi durch den Gewinn der WM 2022 die Diskussion eigentlich beendet habe. Doch der Moderator ließ nicht locker und forderte eine klare Antwort. Ibrahimović korrigierte sich daraufhin: „Wer ist besser, Messi oder Ronaldo? Ich würde sagen: Zlatan.“
Die Aussagen des Schweden werden zweifellos für Gesprächsstoff sorgen, wenn er ab 2026 als TV-Experte bei der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko im Einsatz ist. Ob die amerikanischen Fans mit dem direkten, oft ungeschönten Urteil des schwedischen Superstars zurechtkommen, bleibt abzuwarten. Eines ist sicher: Langweilig wird es vor den Bildschirmen nicht.
