Hummels enthüllt: dzeko war schon immer mein lieblingsstürmer!

Mats Hummels hat in einem überraschenden Geständnis enthüllt, dass er Edin Dzeko während seiner aktiven Karriere mehrfach zu seinen Vereinen lotsen wollte. Der Weltmeister von 2014 schwärmt von den Qualitäten des bosnischen Stürmers, der trotz seines fortgeschrittenen Alters immer noch auf höchstem Niveau agiert.

Ein ewiges faible für den torjäger

Die Geschichte verweist auf eine lange und respektvolle Rivalität zwischen den beiden Spielern. Hummels, der unter anderem bei Borussia Dortmund und Bayern München spielte, erinnerte sich an zahlreiche Duelle mit Dzeko, die ihn stets beeindruckten. Besonders in Dzekos Wolfsburger Zeit, als er 2009 mit dem VfL die Deutsche Meisterschaft gewann und die Torjägerkanone errang, bewies der Bosnier seine außergewöhnliche Klasse.

„Ich habe ihn oft vorgeschlagen, wenn wir auf Stürmersuche waren“, gestand Hummels bei MagentaTV. „Es war nicht immer umsetzbar.“ Doch die Bewunderung für Dzekos Physis und seinen Torinstinkt blieb bestehen. „Ich habe maximalen Respekt davor, wie er in diesem Alter noch auftritt. Er ist ein absoluter Vollprofi“, so Hummels, der betonte, dass Dzeko auch ohne die Dynamik seiner jüngeren Jahre immer noch ein Ausnahme-Stürmer sei. „Er weiß einfach, wie man Tore schießt. Diesen Instinkt kann man nicht lernen.“

Die bundesliga-rückkehr und das revierderby

Die bundesliga-rückkehr und das revierderby

Neben der Dzeko-Geschichte äußerte sich Hummels auch zur überraschenden Rückkehr von Schalke 04 in die Bundesliga. Er gab offen zu, sich über den Aufstieg des Revier-Rivalen gefreut zu haben – vor allem wegen der Aussicht auf ein intensives Revierderby. „Ich wollte schon, dass Schalke aufsteigt, weil ich diese Duelle sehen will“, schmunzelte der Ex-Nationalspieler. Allerdings betonte er, dass sich diese Sympathie mit dem Beginn der neuen Bundesliga-Saison schlagartig ändern werde.

Die Begegnung zwischen Bosnien und Kanada (1:1) blieb dabei ohne Dzeko, der nicht zum Einsatz kam. Trotzdem bleibt die Anerkennung von Hummels für den 40-jährigen Stürmer ungetrübt – ein Beweis für die lange und beeindruckende Karriere eines der gefürchtetsten Angreifer Europas.