Hsv verliert: hoffenheim hofft auf champions league!

Schock in Hamburg: Der Hamburger SV ist am 31. Spieltag der Bundesliga zuhause gegen 1899 Hoffenheim mit 2:1 unterlegen. Ein herber Rückschlag für die ambitionierten Hanseaten, während die Gäste ihren Traum von der Qualifikation für die Champions League am Leben erhalten.

Die erste halbzeit: ein offener schlagabtausch

Die Partie begann mit viel Energie auf beiden Seiten. Der HSV, mit dem Rücken zur Wand stehend, zeigte sich bedrängt, aber keineswegs gefangen. Die ersten gefährlichen Angriffe gehörten überraschend den Hausherren, insbesondere durch die schnellen Außenbahnspieler Jatta und Königsdörffer. Doch es war Hoffenheim, die sich die frühe Führung erspielten. Ein scharfer Pass von Coufal fand Fisnik Asllani, der goldrichtig am Ball war und Heuer Fernandes keine Chance ließ (19.).

Die Antwort der Hamburger folgte nur zwölf Minuten später. Ein unglücklicher Fehlpass von Kabak ermöglichte Glatzel den Abschluss, der durch einen Foulspiel von Baumann einen Elfmeter heraushandelte. Glatzel selbst ließ sich nicht zweimal bitten und verwandelte sicher zum Ausgleich. Doch Hoffenheim zeigte sich unbeeindruckt und sorgte kurz vor der Pause durch Lemperle für die erneute Führung, nachdem ein Kopfballduell im Strafraum ungeklärt blieb (44.).

Zweite hälfte: hoffenheim verteidigt knappe führung

Zweite hälfte: hoffenheim verteidigt knappe führung

Auch nach der Pause blieb das Spiel spannend und offen. Die Angriffe wechselten sich ab, doch die letzte Konzentration fehlte auf beiden Seiten. Ein Kopfball von Touré wurde von Heuer Fernandes glanzvoll pariert, während Vieira und Königsdörffer auf der anderen Seite Pech hatten. Die vermeintliche Großchance zum Ausgleich für den HSV in der 74. Minute, als Jatta nach einer Ecke frei zum Kopfball kam, ging daneben.

Die TSG Hoffenheim vermochte es, die Führung zu verteidigen und das Ergebnis zu verwalten. Die Mannschaft aus Sinsheim konzentrierte sich darauf, den Ball zu sichern und die Angriffe des HSV abzuwehren.

Die Niederlage bedeutet für den HSV einen Rückschlag im Abstiegskampf, während Hoffenheim mit diesem Sieg zumindest vorübergehend auf Champions-League-Kurs fährt.

Die nächste Herausforderung für den HSV wartet am Samstag bei Eintracht Frankfurt, während Hoffenheim am selben Tag den VfB Stuttgart empfängt. Ob es für die Kraichgauer am Ende für die begehrten Champions-League-Plätze reicht, wird die Bundesliga-Endphase zeigen. Die Konkurrenz schläft schließlich auch nicht.