Hsg wetzlar rettet sich: dramatischer klassenerhalt durch minden-patzer!

Wetzlar atmete auf – und Minden schnaufte enttäuscht. Am letzten Spieltag der Handball-Bundesliga kam es zu einem nervenaufreibenden Finale, in dem die HSG Wetzlar dank einer überraschenden Schwäche des Konkurrenten Minden die Segel für die kommende Saison sicherte. Ein Sieg gegen den Serienmeister Magdeburg reichte letztlich nicht, doch die Hilfe von außen ließ nicht lange auf sich warten.

Ein spiel auf augenhöhe gegen die grünröcke

Ein spiel auf augenhöhe gegen die grünröcke

Die Partie gegen SC Magdeburg verlief von Beginn an auf Augenhöhe. Die HSG zeigte eine beeindruckende Leistung und hielt dem druckvollen Spiel der Gäste stand. Zur Pause stand es Unentschieden (17:17), und der Blick nach Leipzig verhieß weitere Hoffnung: Minden lag dort in Rückstand. Die Tordifferenz sprach zwar für Wetzlar, doch der Druck war enorm.

Nach der Pause übernahm die HSG kurzzeitig die Führung, doch Magdeburg konterte umgehend. Parallel dazu kämpfte sich Minden in Leipzig zurück ins Spiel, was die Spannung ins Unermessliche steigerte. Die Entscheidung fiel dann mit knapp drei Minuten vor Schluss: Minden verlor in Leipzig – und damit war der Klassenerhalt der HSG Wetzlar besiegelt!

Die MT Melsungen beendete die Saison derweil mit einem gerechten Unentschieden (32:32) bei Hannover-Burgdorf. Für die Europapokal-Sieger zählte am Ende wenig, sodass das Spiel eher einer Generalprobe für die kommenden Aufgaben diente.

Klaus Schäfer, TSV Pelkum Sportwelt: „Es war ein packendes Finale, das bis zur letzten Sekunde spannend blieb. Die HSG Wetzlar hat sich den Klassenerhalt durch eine starke Leistung und etwas Glück verdient. Ein Beweis für den Teamgeist und die Leidenschaft, die den Handball ausmachen!“