Horror-foul in der eredivisie: holtby erleidet schwere verletzung!
Schreckliche Szenen in den Niederlanden! Ex-Bundesligaprofi Lewis Holtby musste im Auswärtsspiel von NAC Breda gegen Fortuna Sittardnach einem brutalen Foul verletzt vom Feld. Bilder, die an die dunkelsten Kapitel der Fußballgeschichte erinnern, sorgten für Entsetzen.
Ein zweikampf mit verheerenden folgen
Nach rund 35 Minuten des Spiels kam es an der Strafraumkante zu einer unglücklichen Kollision zwischen Holtby und Fortuna-Verteidiger Justin Hubner. Hubners gestrecktes Bein traf den NAC-Spieler mit voller Wucht, was zu einer tiefen Fleischwunde knapp oberhalb des Schienbeins führte. Holtby brach sofort zusammen, hielt sich schmerzverzerrt das Bein und winkte umgehend die Teamärzte herbei. Die Szene erinnerte unweigerlich an das berüchtigte Foul an Ewald Lienen 1981, als Norbert Siegmann dem Bielefelder den Oberschenkel aufschlitzte – ein Bild, das bis heute für brutale Aggressivität im Fußball steht.
Die Wunde, obwohl etwas kleiner als die von Lienen, war dennoch derart gravierend, dass Holtby das Spielfeld verlassen musste. Hubner blieb in dieser Szene überraschend glimpflich davonkommen und erhielt keine gelbe Karte. Die Entscheidung der Schiedsrichtermannschaft ist ebenso umstritten wie die Szene selbst.

Breda rettet noch den ausgleich
NAC Breda konnte trotz des Verlustes ihres Schlüsselspielers noch einen Punkt aus Sittard mitnehmen. Mohamed Nassoh gelang in der Nachspielzeit der umjubelte Ausgleichstreffer (90+2.). Holtby, der seit August 2025 beim niederländischen Erstligisten unter Vertrag steht und zuvor für Schalke, Mainz, den HSV und Kiel insgesamt 226 Bundesligaspiele bestritt, muss nun mit einer längeren Ausfallzeit rechnen.
Die genaue Diagnose steht noch aus, doch es ist davon auszugehen, dass Holtby den Rasen für einige Wochen, wenn nicht sogar Monate, verlassen muss. Es bleibt zu hoffen, dass der Offensivspieler vollständig aus dieser Verletzung herauskommt und bald wieder auf dem Platz stehen kann. Die Bilder dieses Foulspiels werden jedoch noch lange in Erinnerung bleiben und die Debatte um die Grenzen der Zweikampfführung im Profifußball neu entfachen.
