Horngacher in polen: keine schattenrolle, sondern erfahrene unterstützung!
Die Spekulationen um die Rolle des ehemaligen deutschen Skisprung-Bundestrainers Stefan Horngacher im polnischen Team sind endlich vom Tisch. Wojciech Topór, Cheftrainer der B-Mannschaft, stellte klar, dass der Österreicher keine heimliche Macht hinter den Kulissen spielen wird, sondern als erfahrene Stütze für die polnischen Trainer agieren soll.

Fokus auf continental cup und erfahrungsaustausch
Nachdem Horngacher seine Trainerlaufbahn in Deutschland beendet hat, war die Frage im polnischen Skisport weit verbreitet, ob er mittelfristig wieder eine Führungsrolle übernehmen könnte. Doch die Verantwortlichen des Polnischen Skiverbands (PZN) haben nun entschieden: Horngacher wird vor allem im Bereich des Continental Cups seine Expertise einbringen und die dortigen Trainerteams unterstützen. “Seine Arbeit wird während der Saison nicht wesentlich beeinträchtigen. Es wird mir nur helfen und die Dinge erleichtern,” so Topór gegenüber WP SportoweFakty.
Die Wertschätzung für den Erfolgscoach ist offensichtlich. “Daher werden wir seinen Rat selbstverständlich berücksichtigen,” betonte Topór. Es geht also um einen Erfahrungsaustausch auf hohem Niveau, bei dem Horngacher sein Wissen an die jungen Talente und Trainer weitergibt, ohne dabei die etablierten Strukturen zu verändern. Maciej Maciusiak, Cheftrainer der A-Nationalmannschaft, bleibt unumstritten in seiner Position.
Es gab Bedenken, dass die Verpflichtung Horngachers zu Konflikten führen könnte, doch Topór räumte ein: “Wenn überhaupt, dann nur, dass es nicht klappen würde und Stefan nicht nach Polen kommen würde.” Der PZN-Vorstand scheint erleichtert, einen Mann wie Horngacher für sich gewonnen zu haben, dessen Erfahrung im Skisprungbereich unbestritten ist. Auch wenn er nicht als Chefcoach agiert, so wird seine Expertise zweifellos wertvolle Impulse für das polnische Team liefern.
Die polnischen Skispringer können sich also auf eine spannende Saison freuen, in der sie von der Erfahrung eines der erfolgreichsten Trainer der letzten Jahre profitieren können – ohne dabei die Autonomie ihrer eigenen Strukturen aufzugeben. Die klaren Ansagen des PZN zeigen, dass der Fokus weiterhin auf der Entwicklung eigener Talente und einer professionellen Trainerstruktur liegt. Der Wind weht in Polen also frisch, und Horngacher bringt die nötige Weitsicht, um die Sprünge dorthin noch weiter zu perfektionieren.
