Homburg: routenwechsel für ristl und inanoglu – wer folgt?
Schock in Homburg! Nur wenige Tage vor dem Saisonstart stehen zwei bittere Abschiede fest: Kapitän Mart Ristl und der torgefährliche Youngster Kaan Inanoglu verlassen den Regionalligisten. Ein Umbruch, der die Fans vor eine ungewisse Zukunft stellt – und die Frage aufwirft, wie der FCH die entstandenen Lücken schließen will.
Ristls entscheidung: neue sportliche herausforderung
Nach fast sechs Jahren im Grün-Weiß geht Kapitän Mart Ristlseinen Weggang. Der defensive Mittelfeldspieler, der seit 2022 das Team führte, sucht eine neue sportliche Herausforderung. Seine Entscheidung, Homburg zu verlassen, sei ihm alles andere als leicht gefallen, so der Verein. Ristls Leistungen waren stets von hoher Qualität, und sein Abgang hinterlässt eine deutliche Lücke im zentralen Mittelfeld. Seine Führungsqualitäten werden dem Team definitiv fehlen.

Inanoglu: frankfurter rufen nach talent
Auch der Abschied von Kaan Inanoglu kommt überraschend, obwohl er lediglich ausgeliehen war. Der 20-jährige Angreifer, der erst im Winter von Eintracht Frankfurt nach Homburg kam, entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit zu einer echten Torwaffe. In 17 Einsätzen erzielte er beeindruckende 16 Treffer und bereitete fünf weitere vor. Die Frankfurter Eintracht hat ihren Nachwuchsspieler nun zurückgeholt, was für Inanoglu den Sprung in den Profikader bedeuten könnte. Der FCH verliert damit einen der prägendsten Spieler der Saison.

Kober und littmann ebenfalls weg
Doch damit nicht genug: Auch die Verteidiger Manuel Kober und Tim Littmann werden in der kommenden Saison nicht mehr für den FC Homburg auflaufen. Kober, der im Sommer 2024 vom TSV Steinbach kam, war ein fester Bestandteil der Mannschaft, bestritt 57 Pflichtspiele. Littmann, der seit zwei Jahren in Homburg spielte, musste aufgrund einer Verletzung in der vergangenen Saison lange pausieren.

Trainer seitz: „schmerzhafte abgänge, aber wir blicken nach vorne“
Cheftrainer und sportlicher Leiter Roland Seitz äußerte sich bedauernd über die Abgänge: „Es ist schmerzhaft, so viele erfahrene Spieler zu verlieren. Aber wir werden nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern uns schnellstmöglich um neue Spieler kümmern, die unser Team verstärken.“ Die Suche nach geeigneten Nachfolgern für Ristl, Inanoglu, Kober und Littmann ist bereits in vollem Gange. Die Frage ist, ob der FCH in der Lage sein wird, die entstandenen Lücken kurzfristig zu schließen und eine konkurrenzfähige Mannschaft für die neue Saison zu stellen.
Die SR info-Nachrichten haben ebenfalls über die Entwicklungen berichtet. Der FC Homburg steht vor einer gewaltigen Herausforderung.
