Holstein kiel trennt sich sofort von u-23-coach weiße – peitz erklärt den harten schnitt

Die U 23 von Holstein Kiel flog raus, der Trainer gleich mit. Nach nur zwei Siegen aus den letzten fünf Partien und einem Rückstand von zehn Punkten auf Spitzenreiter Todesfelde schob der Klub Willi Weiße am Montag vor die Tür – obwohl eigentlich ein Sommer-Aus geplant war.

Die sportliche Talfahrt der Jung-Störche in der Oberliga Schleswig-Holstein ließ die Vereinsführung umschwenken. Dominic Peitz, Direktor des Nachwuchsleistungszentrums, spricht offen von „Ergebnissen, die wir in den vergangenen Wochen nicht wie gewünscht erzielen konnten“. Die Konsequenz: Sofortige Freistellung, statt wie vorgesehen zum Saisonende.

Co-trainer boy und schewior übernehmen interimistisch

Co-trainer boy und schewior übernehmen interimistisch

Die U 23 steht zwar auf Platz zwei, doch der Vorsprung auf die Verfolger schmilzt. Peitz‘ Rechnung: „Unser Anspruch ist es, diesen Rang zu verteidigen.“ Also springen Sven Boy und Linus Schewior ein, unterstützt vom alten Staff. Eine neue Trainerlösung soll „gebündelte Kraft“ freisetzen – ein Euphemismus für: Wir wollen die Regionalliga-Tickets noch sichern.

Weiße war erst im Sommer 2024 aus Berlin nach Kiel gekommen. Der Abstieg aus der Regionalliga Nord war ihm nicht zu verhindern, der direkte Wiederaufstieg droht nun ebenfalls zu platzen. Peitz versichert, der Schritt sei „nicht leichtgefallen“, doch die Zahlen lügen nicht: drei Spiele ohne Sieg, Klasse-Rückstand, Stimmung im Keller.

Die Entscheidung fällt in eine Woche, in der Holstein Kiel auch über die Zukunft des Profi-Teams nachdenkt. Werbung für Kontinuität sieht anders aus.