Hofmann zieht bilanz: letzte leverkusen-saison wird zur zerreißprobe

Jonas Hofmann blickt offen in die sportliche Zukunft – und die endet für ihn vorerst 2027 im Stadion an der BayArena. Bayer Leverkusen wird den Offensivspieler nicht über das laufende Arbeitspapier hinaus binden, wie der 33-Jährige am Montag gegenüber Sky bestätigte.

Die Botschaft traf Hofmann klar und ohne Umschweife: Keine Verlängerung. „Das nächste Jahr wird mein letztes in Leverkusen sein“, sagte er, während die Kameras liefen. Kein Drama, keine Klage – nur die nüchterne Feststellung eines Profis, der weiß, dass Fußball eben auch Geschäft ist.

Die zahlen, die hinter dem vorhang warten

Ein Wechsel im Sommer 2023 für rund 13 Millionen Euro brachte Hofmann von der Borussia nach Leverkusen. Seitdem lief er 26 Mal auf, erzielte drei Tore und bereitete drei weitere vor. Die Champions-League-Nichtnominierung schmerzte, doch er nahm sie mit der Gelassenheit eines Mannes, der schon höhere Wellen geritten ist.

Das Geburtsjahr 1993 schreit nach Perspektive. Mit 35 wird Hofmann Ende der Saison 2026/27 auf dem Papier zum Veteranen. Doch statt Abstand nimmt er Anlauf: „Ich stehe voll im Saft.“ Die Formel klingt wie ein Versprechen an sich selbst – und an jeden Verein, der danach noch einmal zugreift.

Hjulmand liefert die visitenkarte

Hjulmand liefert die visitenkarte

Trainer Kasper Hjulmand liefert laut Hofmann „sehr gute Rückmeldung“. Die Trainingsleistung stimme, die Einstellung ebenso. Schwankende Spielzeiten? „Teil des Geschäfts“, sagt Hofmann und zuckt mit den Schultern. Fast jeder Profi erlebe das irgendwann, nur wenige sprechen so offen darüber.

Die Nationalmannschaft? 23 Länderspiele liegen bereits zurück, ein Comeback plant er nicht explizit. Doch wer sich mit 33 noch einmal neu erfindet, schließt nichts aus. Die Sterne, sagt er, bestimmen den nächsten Schritt. Bis dahen bleibt nur eins: Vollgas, bis der Tank leer ist – und dann noch einmal nachfüllen.