Hoffenheim schlägt wieder zu: aleksa komplettiert den triple-talent-angriff

Kraichgau – Die TSG Hoffenheim jagt mit Vollgas die Jugend. Konstantin Aleksa, erst 19, Österreichs Junioren-Nationalspieler, unterschreibt. Der dritte Jungspunt innerhalb von zwei Wochen.

Warum aleksa die lücke füllt, die rb salzburg nicht schloss

Der Offensivspieler verlässt Austria Wien und landet zunächst bei der Zweitvertretung in der 3. Liga. Kein Zurück, nur nach vorne. Dort, sagt Sportchef Alexander Rosen, soll er sich „perspektivisch“ in den Bundesligakader spielen. Ein Wort, das bei Hoffenheim längst Programm ist: Lenz (19, VfL Bochum) und Vogt (21, FC St. Gallen) kamen zuvor – beide ebenfalls unter 22. Die Strategie ist klar: Konkurrenz für die Leipzig-Defensive, die letzte Saison mit 31,2 Jahren Durchschnitt das älteste Team der Liga stellte.

Die Summe bleibt geheim. Das haben die Kraichgauer gelernt, nachdem die 15-Millionen-Ablöse für Beier im Winter halb Deutschland beschäftigte. Intern nennt man die Transfers der jungen Wilden „Rohdiamanten-Projekt“. Aleksa passt ins Raster: 1,78 m, beidfüßig, 16 Torbeteiligungen in 26 U21-Länderspielen. Austria-Wien-Sportdirektor Manuel Ortlechner schwärmt: „Er hat das Tempo, das die Bundesliga verschlingt.“

Was der schritt für aleksas karriere bedeutet

Was der schritt für aleksas karriere bedeutet

Der Bursche aus Wien spielte bisher nur Fußball, sprach kaum mit Medien. Jetzt steht er vor der größten Bühne seiner Laufbahn. Die TSG bietet ihm ein eigenes Performance-Team, GPS-basierte Laufanalysen und einen Mentaltrainer mit TikTok-Account. Kein Luxus, sondern Notwendigkeit: Drei Tage Training in Hoffenheim entsprechen laut internen Daten einer Woche Bundesliga-Alltag.

Die 3. Liga ist nur Etappe. Trainer Pellegrino Matarazzo hat bereits intern signalisiert, dass Aleksa im Winter-Trainingslager direkt mit der Profigruppe arbeiten wird. Die Logik dahinter: Schneller in die Rotation als über Umwege. Ein Plan, der bei Florian Wirtz und Jamal Musiala bereits funktionierte.

Die Fans fragen sich, ob der nächste Neuzugang ein alter Hase wird. Die Antwort lautet: eher nicht. Die TSG hat noch Budget für zwei weitere U21-Kräfte. Wer weiß, vielleicht ist Aleksa nur der Auftakt einer Generation, die die Bundesliga umdreht.