Historischer podestriumph für spanien bei der em der 10.000 m!

La Spezia bebte nach dem Rennen – nicht nur wegen der Hitze! Die spanische Leichtathletik feierte einen seltenen Doppel-Erfolg bei der 19. Europameisterschaft der 10.000 Meter. Nach zehn Jahren ohne solch eine Medaillenflut kehrten die Athleten mit Silber und Bronze nach Hause, ein Triumph, der die Beständigkeit des spanischen Teams unterstreicht.

Ein gemischtes rennen voller überraschungen

Ein gemischtes rennen voller überraschungen

Die spanische Auswahl, bestehend aus elf Athleten (fünf Herren und sechs Damen), präsentierte sich in Italien in Topform. Ziel war es, sowohl individuell als auch im Team auf das Podest zu laufen. Die Damen konnten diesen Plan dank der Leistungen von Alicia Berzosa, Beatriz Álvarez und Isabel Barreiro erfolgreich umsetzen. Das Rennen begann mit einem hohen Tempo, gesetzt von einer Läuferin, die das Feld frühzeitig auseinanderzog. Die Spanierinnen positionierten sich zunächst im Peloton, um ihren Rhythmus zu finden. Ein besonders hartes Rennen, geprägt von anspruchsvollen Bedingungen, lag vor ihnen.

Alicia Berzosa zeigte eine beeindruckende Vorstellung und kämpfte sich in den letzten Runden bis auf den achten Platz vor (32:32.48). Beatriz Álvarez beendete das Rennen als Elfte (32:47.71), während Isabel Barreiro den 21. Platz erreichte (33:21.88). Irene Sánchez-Escribano kämpfte unermüdlich, verlor aber im Verlauf des Rennens etwas an Boden und belegte schließlich den 25. Platz (33:46.24). Die Polin Elzbieta Glinka dominierte das Rennen in den Schlusskilometern und siegte mit einer Zeit von 31:45.36.

Doch das war nicht alles. Auch die Herren konnten sich im Rennen der Kategorie “A” einen Platz auf dem Treppodest sichern. Mit den Zeiten von Jesús Ramos, Eduardo Menacho und Mesfin Escamilla gelang es dem spanischen Team, seine Stärke zu demonstrieren. Das Rennen verlief dynamisch, mit Menacho und Pérez anfangs in Führung, gefolgt von Escamilla, Alba und Ramos. Jesús Ramos zeigte eine herausragende Vorstellung und verbesserte sich kontinuierlich, bis er schließlich den siebten Platz erreichte (28:11.26). Eduardo Menacho zeigte ebenfalls eine starke Leistung und sicherte sich den neunten Platz (28:26.40). Der junge Mesfin Escamilla sorgte mit seinem 14. Platz (28:45.80) für wertvolle Punkte im Team.

Im Vorlauf der Damen, der die Veranstaltung eröffnete, konnten Andrea Romero (4. Platz mit 33:41.35) und Marta Galimany (5. Platz mit 34:10.56) ebenfalls überzeugen, obwohl die hohen Temperaturen das Rennen erschwerten. Die Österreicherin Cordula Lassacher siegte schließlich mit 33:22.44.

Dieser Erfolg markiert den siebten Podestplatz für Spanien bei dieser prestigeträchtigen EM. Der erste Sieg gelang 1997 in Barakaldo, damals noch unter dem Namen “Challenge Europa”. Der letzte Erfolg, ein Silberneiler, datiert aus dem Jahr 2023 in Pacé.

Die heutigen Ergebnisse zeigen eindrücklich, dass die spanische Leichtathletik auf einem soliden Fundament steht und auch in Zukunft um die europäischen Spitzenplätze kämpfen wird. Die Leidenschaft und der Teamgeist waren unverkennbar und werden den spanischen Sport in den kommenden Jahren prägen.