Hispania triumphiert: armada dominiert das conde de godó!

Ein fulminanter Start für das neue Flaggschiff der Armada Española: Die 'Hispania' hat beim 53. Trofeo Conde de Godó OOA einen beeindruckenden Sieg in der ORC 0 Klasse errungen. Nach Jahren der internationalen Erfolge unter anderen Namen kehrt nun ein legendärer Name in die spanische Segelwelt zurück – mit einem klaren Ziel vor Augen.

Ein duell auf augenhöhe: die spannung steigt

Das Rennen war ein packendes Duell mit dem 'Vithas-Urbania' von Tomás Gasset, der die ersten beiden Tage dominiert hatte. Beide Boote erreichten am Ende mit der gleichen Punktzahl den Zielstrich, doch dank eines gewonnenen Rennens in der letzten Wertung ging der Sieg an die 'Hispania', die unter der erfahrenen Führung von Ricardo Álvarez-Maldonado segelte. Toni Guius 'Aproperties-Blue Carbon' sicherte sich den dritten Platz.

Álvarez-Maldonado zeigte sich nach dem Rennen begeistert: „Wir sind mit großer Vorfreude nach Barcelona gekommen, um das neue Boot zu testen, und fahren äußerst zufrieden mit der Leistung davon ab. Die Armada hat den Trofeo Conde de Godó immer als eine der wichtigsten Veranstaltungen betrachtet, und wir sind hocherfreut, das Boot hier taufen zu können.“

Mehr als nur ein neuer name: eine legende kehrt zurück

Mehr als nur ein neuer name: eine legende kehrt zurück

Die 'Hispania' ist kein Unbekanntes Gesicht im internationalen Segelsport. Ursprünglich als 'Quantum Racing' und später als 'Vesper' bekannt, blickt das TP52 von 2008 auf eine beeindruckende Erfolgsbilanz zurück, darunter zwei Weltmeisterschaften und zahlreiche Siege in prestigeträchtigen Regatten in Europa, den USA und der Karibik. Umfangreiche technische und strukturelle Verbesserungen haben das Boot stets auf dem neuesten Stand gehalten und es zu einer Referenz in den Klassen TP52, PAC52 und GL52 gemacht.

Hinter dem Projekt stehen Experten wie David Mas, mit über 35 Jahren internationaler Erfahrung in der Segeltechnik und Bauleitung, und Javier Cela, ein in Southampton ausgebildeter Schiffsbauer und Experte für nautische Veranstaltungen. Die Vorbereitungen wurden in den Nautors Swan Werften in Badalona unter der Leitung von Oscar Ibañez durchgeführt, einem der führenden europäischen Refit-Zentren.

„Die Armada ist stolz darauf, den Namen Hispania wieder auf diesem Boot zu führen“, erklärte Álvarez-Maldonado. „Es ist ein historischer Name, der an die Ausbildung junger Segler erinnert und uns hoffentlich bald viele Erfolge beschert.“

Weitere ergebnisse: ein überblick über die sieger

Weitere ergebnisse: ein überblick über die sieger

Neben dem Triumph der 'Hispania' gab es in den anderen Klassen ebenfalls spannende Rennen. Soler Cabot-Cornex Capital setzte sich in ORC 1 durch, Katara sicherte sich den Titel in ORC 2, Milkwave gewann ORC 3, Blue Star V dominierte ORC 4-5, Wild triumphierte in ORC A2, Blue in Open A und Odysseus in Open B. Besonders bemerkenswert war das Duell zwischen den beiden DK46-Booten in ORC 1, das Soler Cabot-Cornex Capital haarscharf vor Hydra-HM Hospitales gewann.

Die 'Hispania' hat ihre Rückkehr mit einem deutlichen Sieg gefeiert und demonstriert eindrucksvoll, dass die Armada Española auch in Zukunft eine feste Größe im internationalen Segelsport sein wird. Die Frage ist nicht, ob, sondern wann das nächste Kapitel dieser glorreichen Geschichte geschrieben wird.