Herzog kämpft um seinen platz: konkurrenz im sturm!
Juanma Herzog, einst Hoffnungsträger aus der eigenen Jugend, steht vor einer Zäsur in seiner Karriere. Die Verpflichtung von Barcia hat ihn in den Schatten gestellt, und aus der Rolle des Reservisten heraus will er nun zurück ins Rampenlicht.

Die konkurrenz schärft den blick
Trainer Luis García verfügt über eine beeindruckende Auswahl an Innenverteidigern, und Herzog ist gezwungen, sich in diesem illustren Kreis zu behaupten. „Ich habe drei großartige Innenverteidiger, an denen ich mich orientieren kann“, so García kürzlich. Für Herzog bedeutet das einen harten Kampf um seine Einsatzzeiten, den er aber positiv sieht. „Die Konkurrenz ist das Beste, was einem Spieler passieren kann. Alle vier sind bereit, jederzeit zu spielen.“
Nach anfänglichen Schwierigkeiten, in denen er nur sporadisch zum Einsatz kam, scheint Herzog nun langsam wieder an Boden zu gewinnen. Sein solides Auftreten gegen Huesca hat ihm das Vertrauen des Trainers zurückgebracht und ihn erneut in die Verlosung geworfen. „Es hat mich zu Beginn der Saison getroffen, dass ich nicht viel gespielt habe. Aber in letzter Zeit bekomme ich mehr Einsatzminuten, und das macht mich natürlich glücklicher. Ich bin bereit für mehr.“
Ein Lichtblick aus der eigenen Fostersonne Herzog ist einer der wenigen Spieler aus der eigenen Jugend, der es in den Profikader geschafft hat. Der Verbleib von Talenten aus der Nachwuchsabteilung ist in den letzten Jahren zu einem Problem geworden, doch Herzog glaubt, dass sich das bald ändern wird. „Wir haben eine fantastische Jugendarbeit im Rücken. Es gibt keine Probleme, und es werden noch viele weitere Spieler aus dem eigenen Nachwuchs in die erste Mannschaft stoßen“, so der Tinerfeño überzeugt. Die Frage ist, ob Herzog selbst dabei zum Gesicht der neuen Generation wird – oder ob er weiterhin im Schatten der Konkurrenz stehen muss.
Die Zahlen sprechen für sich: 13 Einsätze in dieser Saison, davon lediglich vier in der Startelf. Doch die letzten Partien zeigen, dass er wieder auf dem richtigen Weg ist. Ob er diesen Schwung mitnehmen und sich einen festen Platz im Team erobern kann, bleibt abzuwarten. Ein Ding ist jedoch klar: Juanma Herzog hat den Willen, zu kämpfen – und er ist bereit, alles zu geben, um seinen Traum von einer festen Rolle im Profikader zu verwirklichen.
