Hertha bsc scheitert im dfb-pokal nach dramatischem elfmeterschießen gegen freiburg
Herthas pokaltraum zerplatzt im elfmeterschießen
Die Hoffnungen von Hertha BSC auf das Pokalfinale zu Hause sind am Dienstagabend auf bittere Weise geplatzt. Im dramatischen DFB-Pokal-Viertelfinalegegen den SC Freiburg musste sich die Mannschaft erst im Elfmeterschießen mit 4:5 geschlagen geben. Ein Abend voller Emotionen und Spannung, der am Ende für die Berliner nicht gut endete.
Spannung von beginn an
Das Spiel begann mit einem Paukenschlag. Bereits in der siebten Minute schien Fabian Reese die Führung für Hertha erzielt zu haben. Doch der Treffer wurde aufgrund einer vorherigen Abseitsposition von Julian Eitschberger nicht gewertet. Trotzdem zeigten die Berliner eine starke Leistung und drängten auf die Führung. Die Gäste aus Freiburg versuchten, mit schnellem Umschaltspiel zu agieren.

Ernst hält die herthaner im spiel
In der 20. Minute war Derry Scherhant auf Seiten der Freiburger zur Stelle, wurde aber von Tjark Ernst im Herthaner Tor mit einer starken Parade gestoppt. Ernst bewies seine Klasse und hielt seine Mannschaft im Spiel. Bis zur Halbzeitpause lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch mit einigen gefährlichen Szenen auf beiden Seiten.

Zweite halbzeit ohne torerfolg
Auch in der zweiten Halbzeit blieb das Spiel spannend und temporeich. Beide Mannschaften lieferten sich ein Duell auf Augenhöhe, doch echte Torraumszenen blieben Mangelware. Ein Schuss von Vincenzo Grifo in der 70. Minute war die größte Chance für Freiburg, doch Marton Dardai grätschte in höchster Not zur Ecke.
Verlängerung mit dramatik
Nach 90 Minuten stand es 0:0, sodass die Entscheidung in der Verlängerung fallen musste. Nach drei Minuten der Verlängerung hatte Cuisance eine großartige Gelegenheit, scheiterte aber an Freiburgs Torhüter Müller. Kurz darauf, in der 94. Minute, traf Yuito Suzuki für Freiburg zum 1:0. Doch Hertha gab nicht auf!

Reeses ausgleichstor
Kurz vor Ende der ersten Hälfte der Verlängerung zeigte Fabian Reese seinen Wert. Mit einem Traumtor aus 18 Metern stellte er auf 1:1 und sorgte für Ekstase im Olympiastadion. Der Kapitän bewies einmal mehr seine Nervenstärke und seinen unbedingten Willen.

Elfmeterschießen entscheidet
In der zweiten Hälfte der Verlängerung passierte nicht mehr viel. Es kam zum alles entscheidenden Elfmeterschießen. Dort zeigten sich die Freiburger nervenstärker und verwandelten alle ihre Strafstöße. Hertha scheiterte, und Freiburg zog ins Halbfinale ein. Ein bitteres Ende für eine kämpferisch starke Hertha-Mannschaft.
Die fakten zum spiel
- Ergebnis: Hertha BSC – SC Freiburg 4:5 n.E. (0:0, 0:0, 1:1)
- Tore: Suzuki (94.) – Reese (105.)
- Elfmeterschießen: 4:5
- Ort: Olympiastadion Berlin
- Zuschauer: 74.600
