Hertha bsc: aufstiegskampf mit ungewisser wartezeit!
Berlin – Die Frauen von Hertha BSC haben sich die Meisterschaft in der Regionalliga Nordost redlich verdient. Doch der Traum vom Aufstieg in die 2. Bundesliga droht im Sand zu verlaufen. Ein kurioser Umstand verzögert die Entscheidung und sorgt für Nervosität im Team.

Die meister müssen geduldig sein
Bereits zwei Spieltage vor Saisonende steht der Aufstieg fest, doch er ist noch nicht besiegelt. Hertha BSC muss in zwei Playoff-Spielen gegen den 1. FC Saarbrücken antreten. Das Problem: Diese Entscheidungsspiele finden erst in über vier Wochen statt. Eine Ewigkeit für ambitionierte Spielerinnen!
Die Premiere im Olympiastadion vor 14.500 Zuschauern hatte Eindruck hinterlassen. „Die sollten das öfter machen“, hieß es begeistert. Doch der ungewohnte Druck schlägt nun zu. Elfie Wellhausen, Leistungsträgerin der Herthanerinnen, weiß: „Wir müssen uns darauf konzentrieren, unser Spiel durchzubringen, egal unter welchen Bedingungen.“
Trainer Tobias Kurbjuweit versucht, die lange Wartezeit positiv zu nutzen: „Wir haben zwei Bonusspiele, um uns zu messen und zu zeigen, was wir können.“ Die Spielerinnen sind optimistisch, doch die Herausforderung ist groß. Die Saarländerinnen sind in dieser Saison sogar noch erfolgreicher gewesen als Hertha, was die Aufgabe zusätzlich erschwert.
Amelie Blättner, Mittelfeldspielerin von Hertha, betont den Zusammenhalt im Team: „Wir sind eine besondere Mannschaft, die sich gegenseitig pusht. Das ist unser Schlüssel zum Erfolg.“ Und Wellhausen fügt hinzu: „Wir müssen so spielen, wie wir es die ganze Saison lang getan haben. Dann ist viel drin!“
Die Zeit bis zum entscheidenden Duell ist eine Geduldsprobe. Doch Hertha BSC will sich nicht entmutigen lassen. Mit Leidenschaft, Teamgeist und einer Prise Optimismus wollen die Berlinerinnen den Aufstieg in die 2. Bundesliga perfekt machen.
