Henny reistad: dreifache weltspielerin und ihr weg an die spitze
- Henny reistad erneut zur welthandballerin gekürt
- Von handballbegeistertem kind zur weltklasse-spielerin
- Internationale erfolge und führungsrolle
- Handball als priorität, balance als schlüssel
- Druck als privileg und teamkultur als fundament
- Motivation für die zukunft und fokus auf den teamerfolg
- Aktuelle erfolge im überblick
Henny reistad erneut zur welthandballerin gekürt
Henny Reistad, die norwegische Handball-Superstar, wurde zum dritten Mal in Folge zur IHF Female World Player of the Year gewählt. Für die 25-Jährige ist dieser Erfolg nach wie vor kaum zu fassen. Nach der erneuten Auszeichnung blickte Reistad auf ihre Anfänge zurück und reflektierte ihren beeindruckenden Werdegang.

Von handballbegeistertem kind zur weltklasse-spielerin
„Ich bin mir nicht sicher, was das Mädchen auf dem ersten Bild gedacht hat, als sie mit dem Handball angefangen hat, aber ganz sicher nicht, dreimal hintereinander zur besten Spielerin der Welt gewählt zu werden“, sagte Reistad gegenüber der EHF. Diese Aussage unterstreicht ihren bescheidenen Charakter und ihren ungewöhnlichen Weg von einem handballbegeisterten Kind zur dominierenden Spielerin der Gegenwart.

Internationale erfolge und führungsrolle
In den letzten Jahren hat sich Henny Reistad zu einer prägenden Figur im internationalen Frauenhandball entwickelt. Als Weltmeisterin, Olympiasiegerin und nun auch als Kapitänin eines norwegischen Top-Teams verkörpert sie Erfolg. Ihr Einfluss auf das Spiel ist unbestritten.
Handball als priorität, balance als schlüssel
Der Weg an die Spitze war jedoch nicht selbstverständlich. „Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal in dieser Situation sein würde. Natürlich war es mein Traum“, erklärte Reistad. Bereits mit zwölf Jahren träumte sie von einer Teilnahme an den Olympischen Spielen, ohne jedoch zu wissen, „was es wirklich dafür braucht“. Entscheidend war für sie stets die Balance: Handball hatte Priorität, aber sie achtete bewusst darauf, „nicht alles so zu machen, dass ich die Balance in meinem Leben verliere“.
Druck als privileg und teamkultur als fundament
Mit wachsendem Erfolg stieg auch der Druck, doch Reistad bewertet Erwartungen positiv: „Erwartungen und Druck sind ein Privileg. Die Menschen erwarten viel, weil ich oft gut gespielt habe.“ Sie sieht ihre Rolle als Gesicht einer neuen norwegischen Generation vor allem als Ergebnis einer besonderen Teamkultur. „Man kann von den Besten lernen und sich trotzdem auf das Wichtigste im Mannschaftssport konzentrieren und sich gegenseitig besser zu machen“, so Reistad.
Motivation für die zukunft und fokus auf den teamerfolg
Die dritte Auszeichnung zur Welthandballerin in Serie und die Chance auf eine vierte im nächsten Jahr sind für sie weniger ein persönlicher Endpunkt als vielmehr ein zusätzlicher Antrieb: „Es ist verrückt, überhaupt daran zu denken. Diese Auszeichnung motiviert mich, noch besser zu werden.“ Dennoch bleibe für sie der Mannschaftserfolg, sowohl im Nationalteam als auch im Verein, das Wichtigste: „Ich freue mich darauf, zu sehen, wie ich meinen Teams helfen kann, erfolgreich zu sein. Das ist für mich das Wichtigste.“
Aktuelle erfolge im überblick
- IHF Female World Player of the Year: 2021, 2022, 2023
- Weltmeistertitel: 2021
- Olympiagold: 2020 (2021 ausgetragen)
- Team Esbjerg (HB-FR): Aktueller Verein
