Heidenheim kämpft bis zum schluss: lichtlein im abstiegskampf!

Ein Endspiel in Köln, das mehr als nur drei Punkte bedeutet: Der 1. FC Heidenheim hängt im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga fest und muss am Sonntag gegen den 1. FC Köln alles auf eine Karte setzen. Trainer Frank Schmidt klammert sich an die Hoffnung – und weigert sich, das Licht auszugehen zu sehen.

Die rechnung läuft, aber schmidt glaubt an wunder

Die rechnung läuft, aber schmidt glaubt an wunder

Drei Punkte trennen die Heidenheimer vor dem 33. Spieltag noch vom rettenden Ufer. Theoretisch könnte ein Sieg in Köln in Verbindung mit Patzern von Wolfsburg und St. Pauli die Lage dramatisch verändern. Doch Schmidt will nichts beschönigen: „Wir rechnen nicht und rechnen uns nichts schön. Wir haben einen Auftrag: Wir müssen ein Spiel gewinnen.“ Das klingt pragmatisch, aber hinter den Worten schwingt eine unbändige Entschlossenheit mit.

Was niemand so recht glauben wollte – Heidenheim, lange als sicherer Absteiger gehandelt, hat durch eine bemerkenswerte Aufholjagd im Saisonfinale seine Chancen auf die Relegation neu entfacht. Nur eines der letzten sechs Spiele ging verloren, und das Unentschieden gegen Bayern München in der Nachspielzeit zeugt von einem ungebrochenen Kampfgeist.

„Das ist der besondere Umstand, für den wir sehr dankbar sind und für den es sich weiter lohnt, mit allem zu kämpfen, was wir haben“, so Schmidt. Denn Fußball, so der Coach, sei eben ein Tagesgeschäft. „Wenn es am Ende des Tages die Geschichte ist, dass wir dieses Spiel gewinnen und eine Konstellation am letzten Spieltag herrscht, wo alles möglich ist – da hätten wir richtig Bock drauf.“

Die Aufgabe ist klar: Gegen Köln muss ein Sieg her. Ein Sieg, der nicht nur drei Punkte, sondern auch ein Fünkchen Hoffnung für den Verbleib in der Bundesliga bedeutet. Ein Hoffnungsschimmer, der in diesen entscheidenden Stunden heller leuchten darf als alles andere.