Hase/volodin spüren "olympisches gefühl" in mailand – vorbereitung auf die spiele
Eiskunstlauf-paar hase/volodin in mailand – vorfreude auf olympia
Die deutschen Eiskunstlauf-Hoffnungen Minerva-Fabienne Hase und Nikita Volodin haben in Mailand bereits einen ersten Vorgeschmack auf die Olympischen Spiele erhalten. Trotz des Trainingsaufenthalts in der Lombardei steht für das frühere Paarlauf-Europameisterpaar vor dem Wettkampf noch ein Trainingslager in Bellinzona, im Süden der Schweiz, auf dem Programm.
Trainingsplan bis zum wettkampf
"Wir kommen am 12. Februar abends wieder, machen am 13. wahrscheinlich nochmal einen Ruhetag, am 14. Training, am 15. und 16. Wettkampf", berichtete Hase am Freitag. Der kurze Trip nach Italien, inklusive eines weiteren Trainings am Samstag in der Milano Ice Skating Arena in Assago, diente vor allem dazu, das "olympische Gefühl" zu erleben, wie Volodin erklärte. Hase ergänzte: "Wir wissen nun, wie die Wege sind. Es war gut, hier zu sein."
Konkurrenz im teamwettbewerb beachtet
Das Duo aus Berlin verfolgte aufmerksam die Leistungen der Konkurrenz im Paarlauf während des Teamwettbewerbs am Freitag. Hase bemerkte: "Ich glaube, man hat die ganze Saison schon gesehen, dass alle von Wettkampf zu Wettkampf immer ein bisschen besser geworden sind und alle auf den Höhepunkt hier hingearbeitet haben. Das war heute schon mal ein guter Vorgeschmack, wie es weitergehen wird."
Starke konkurrenz, besonders japan
Besonders die japanischen Weltmeister Riku Miura undRyuichi Kihara beeindruckten. Deutschland nimmt aufgrund fehlender qualifizierter Einzelläufer nicht am olympischen Teamwettbewerb teil. Für Hase sind es bereits die zweiten Spiele, was ihr etwas mehr Ruhe verleiht. Bei den Spielen 2022 in Peking reichte es mit ihrem damaligen Partner Nolan Seegert nur zu Platz 16.
Hoffnungen auf edelmetall mit volodin
Mit Volodin, ihrem aktuellen Partner, darf sie nach starken Vorleistungen auf eine Medaille hoffen. Das WM-Zweite von 2025 möchte mental die "goldene Mitte" aus Fokus und Lockerheit finden. Eine Medaille ist das Ziel, aber der Fokus liegt darauf, "sich auf das zu besinnen, was wir beeinflussen können", so Hase. Das sind das Training und die eigene Leistung auf dem Eis. Der Rest liegt in den Händen der Preisrichter.
Nervenstärke als schlüssel zum erfolg
Hase betonte: "Es wird darauf ankommen, wer an den zwei Tagen am nervenstabilsten sein wird." Die Nervenstärke wird entscheidend sein, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Der Druck ist hoch, aber das Paar ist gut vorbereitet und voller Zuversicht.
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