Hanfmann stürmt ins finale von santiago – revanche geglückt

Yannick Hanfmann hat in Santiago de Chile eine beeindruckende Leistung gezeigt und den topgesetzten Francisco Cerundolo mit 6:3, 6:4 besiegt. Der Karlsruher steht somit erneut im Finale eines ATP-Turniers und hat die Chance auf seinen ersten Titel.

Der weg zum erfolg war steinig

Der weg zum erfolg war steinig

Es war eine Demonstration von Nervenstärke und präzisem Aufschlagspiel. Hanfmann, der einzige deutsche Spieler im Hauptfeld, revanchierte sich eindrucksvoll für die vorherigen Niederlagen gegen Cerundolo, sowohl im letzten Jahr in Chile als auch vor zwei Wochen in Rio de Janeiro. Der 34-Jährige zeigte eine deutliche Steigerung im Vergleich zu den letzten Begegnungen und ließ seinem Gegner kaum eine Chance.

Cerundolo, der als Favorit ins Halbfinale gegangen war, wirkte zunehmend frustriert und fand kein Mittel gegen Hanfmanns solides Spiel. Seine Fehlerquote stieg im Laufe des Matches, während Hanfmann seine Chancen konsequent nutzte. Nach 1:25 Stunden verwandelte der Deutsche seinen zweiten Matchball und feierte einen wichtigen Sieg.

Bereits 2017 in Gstaad und 2020 in Kitzbühel hatte Hanfmann auf Sand das Finale erreicht, jedoch beide Male verloren. Die 700.045 Dollar Preisgeld sind ein zusätzlicher Anreiz, nun endlich den Titel zu holen. Im Finale trifft Hanfmann auf den Sieger der Partie zwischen Luciano Darderi und Sebastian Báez.

Die Leistung in Santiago zeigt, dass Hanfmann in guter Form ist und das Potenzial hat, auch gegen stärkere Gegner zu bestehen. Doch die Vergangenheit lehrt, dass ein Finale eben kein Selbstläufer ist. Die Konkurrenz schläft nicht.

Ob Hanfmann dieses Mal das Glück auf seiner Seite hat und seinen ersten ATP-Titel gewinnt, wird sich am Samstag zeigen. Die Ausgangslage ist offen, doch eines ist sicher: Er hat sich diesen Moment hart erarbeitet.