Handball-wm 2027: hanning hofft auf wiedersehen mit gíslason in köln!

Die Auslosung zur Handball-WM 2027 in Deutschland hat für Aufregung gesorgt – besonders im Lager der italienischen Nationalmannschaft. Bob Hanning, DHB-Vize und Coach der Italiener, grinste über die Ziehung, denn sie eröffnet die Chance auf ein brisantes Duell mit Alfred Gíslason, dem Bundestrainer. Kap Verde, Ägypten und Saudi-Arabien sind die Gegner in der Vorrunde, doch das eigentliche Highlight wäre ein Aufeinandertreffen in der Hauptrunde in Köln.

Ein wiedersehen mit geschichte

Die Beziehung zwischen Hanning und Gíslason ist alles andere als geradlinig. In der Vergangenheit gab es öffentlich ausgetragene Kritikpunkte, doch Hanning betont nun: „Ich schätze Alfred sehr.“ Ein mögliches Spiel in Köln vor 20.000 Zuschauern würde ihm „sehr freuen“, wie er gegenüber SPORTBILD erklärte. Die gemeinsame Zeit beim DHB, als Hanning 2020 maßgeblich an der Verpflichtung Gíslasons beteiligt war, scheint nun in positiver Erinnerung zu ruhen.

Gíslason erwiderte das Lob und würdigte Hanning’s souveräner Qualifikation mit Italien: „Bob hat sich gegen die Schweiz qualifiziert, hat das sehr gut gemacht, sehr souverän.“ Doch der isländische Bundestrainer richtet seinen Blick bereits weiter nach vorn und warnt vor Selbstüberschätzung angesichts der anstehenden Herausforderungen.

Träume von der hauptrunde und bedenken um das halbfinale

Träume von der hauptrunde und bedenken um das halbfinale

Hanning ist überglücklich, überhaupt bei der WM dabei zu sein: „Ich bin überglücklich, mit Italien bei der WM dabei zu sein. Da ist mir jeder Gegner recht.“ Besonders Ägypten wird als eine der stärksten Mannschaften der Welt eingeschätzt, während Kap Verde keinesfalls unterschätzt werden darf. Bei Saudi-Arabien muss man die Entwicklung der eingebürgerten Spieler im Auge behalten.

Gíslason hingegen sieht die Gefahr, dass die euphorische Stimmung nach dem EM-Finale 2026 zwischen Dänemark und Deutschland zu einer falschen Sicherheit führt. „Meine Sorge ist der Weg ins Halbfinale. Der kann sehr schnell unterbrochen werden. Wir müssen uns erst einmal für das Halbfinale qualifizieren.“ Er ist überzeugt, dass die Heim-WM ein Handball-Fest wird, fordert aber von seiner Mannschaft höchste Konzentration und Leistung. „Da gibt es nichts zu meckern. Also müssen wir liefern.“

Die italienische Mannschaft träumt von der Hauptrunde, während Gíslason bereits das Halbfinale im Blick hat. Die kommenden Monate werden zeigen, ob diese Träume in Erfüllung gehen und ob das Duell mit Deutschland und Alfred Gíslason tatsächlich in Köln stattfinden wird – ein Wiedersehen, das sicherlich für zusätzliche Spannung sorgen würde.

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