Handball-wahnsinn: schweiz und island liefern sich tor-krimi!

Unglaubliches spektakel in malmö!

Was für ein handball-Fest! Die Europameisterschaft lieferte gerade ein Spiel, das in die Geschichte eingehen wird: Die Schweiz und Islandtrennten sich nach 60 Minuten mit einem atemberaubenden 38:38 (19:19). 76 Tore in einem einzigen Spiel – das ist schlichtweg unfassbar! Die Zuschauer in der Malmö Arena waren Zeugen eines handball-Spektakels, das an ein rasantes Tennisspiel erinnerte. Der Ball zirkulierte im Sekundentakt zwischen den Toren.

Island im dilemma – halbfinale in gefahr

Island im dilemma – halbfinale in gefahr

Obwohl die Isländer ein beeindruckendes Torfestival ablieferten, bringt der Punktgewinn ihnen im Moment wenig. Das Weiterkommen ins Halbfinale haben sie nun nicht mehr selbst in der Hand. Orri Torkelsson, mit 5 Treffern einer der isländischen Akteure, zeigte sich nach dem Spiel sprachlos: „Ich bin sprachlos. Das war nicht gut von uns. Ich habe keine Idee, wie das passieren konnte, wir hatten in der Abwehr gar keine Intensität.“

Schweizer speed-handball – ein schock für island?

Viele Tore von Island waren zu erwarten, aber die Schweiz überraschte mit einer unglaublichen Geschwindigkeit im Angriff. Beide Mannschaften überrannten sich gegenseitig, und alle 47 Sekunden fiel ein Tor. In der ersten Halbzeit erzielten beide Teams bereits 38 Tore! Die Schweizer führten mehrmals komfortabel, doch Island klebte wie ein Kaugummi an ihren Fersen.

Spannung bis zur letzten sekunde

Die Schweizer Mannschaft, angeführt vom erfahrenen Andy Schmid (52 Jahre), glänzte auf allen Positionen. Bester Werfer der Schweizer war Noam Leopold mit 7 Treffern. Lukas Laube, ebenfalls ein Schlüsselspieler, äußerte sich stolz: „Ich bin sehr stolz, wir sind heute gerannt, bis die Socken qualmen, haben alle jede Sekunde gebrannt.“

Rote karten und ein dramatisches finale

In den letzten Minuten kam es zu einem wahren Krimi. Bei einem Stand von 37:36 kassierten Lukas Laube und kurz darauf Lenny Rubin jeweils eine Zwei-Minuten-Strafe. Island nutzte die doppelte Unterzahl und zwang die Schweiz zu einem 38:38-Unentschieden. Ein Sieg war für die Schweizer nicht mehr möglich.

Island erwacht im finish – schmid und leopold tragen die schweiz

Während die isländischen Stars Gisli Kristjánsson (5 Tore) und Omar Ingi Magnússon (3 Treffer) erst zum Spielende richtig aufdrehten, zeigten die Schweizer eine konstante Leistung. Die Schweizer Offensive war unaufhaltsam und sorgte für einen atemberaubenden Spielverlauf. Trotz des dramatischen Endes können die Schweizer stolz auf ihre Leistung sein.

Statistik im überblick

TeamTore
Schweiz38
Island38