Handball-thriller in plock: scm rettet unentschieden in letzter sekunde

Spannung bis zum schluss in der champions league

Der SC Magdeburg hat in der Handball-Champions-League ein packendes Unentschieden beim polnischen Gegner Wisla Plock erreicht. Das Spiel endete 29:29, wobei der Ausgleich erst acht Sekunden vor dem Schlusssignal fiel. Trotz des knappen Ergebnisses ist der SCM bereits sicher für das Viertelfinale qualifiziert. Das Spiel wurde zudem von einer unerwarteten visuellen Überraschung begleitet: Wisla Plock trat in auffällig pink-grellen Trikots an.

Rätselhafte aufstellung: fehlende schlüsselspieler

Rätselhafte aufstellung: fehlende schlüsselspieler

Vor dem Spiel gab es Verwirrung um die Aufstellung des SCM. Kommentator Markus Götz meldete, dass Omar Ingi Magnusson aus persönlichen Gründen nicht am Spiel teilnahm. Trainer Bennet Wiegert hatte bereits am Dienstag angedeutet, dass ein Spieler wegen einer privaten Angelegenheit zu Hause bleiben könnte, betonte aber, dass es sich nicht um etwas Dramatisches handele. Magnussonwird voraussichtlich beim nächsten Bundesliga-Spiel gegen die MT Melsungen wieder im Kader stehen.

Aktion für den guten zweck: pinke trikots mit botschaft

Die ungewöhnliche Trikotfarbe von Wisla Plock hatte einen guten Grund. Wie Markus Götz erklärte, dient die Aktion einem wohltätigen Zweck. Es soll Geld gesammelt und aufmerksam gemacht werden für einen siebenjährigen Jungen, der schwer erkrankt ist. Auch der SC Magdeburg unterstützt diese Initiative.

Technische pannen und nervenstärke in der schlussphase

Kuriositäten gab es zehn Minuten vor dem Ende: Trainer Wiegert versuchte, eine Auszeit zu nehmen, betätigte jedoch mehrfach erfolglos den Buzzer. Die Schlussphase war von großer Spannung geprägt. Eine Minute vor dem Spielende lagen die Magdeburger mit 28:29 zurück.

Vergebener siebenmeter und der glückliche ausgleich

Bei noch 32 Sekunden auf der Uhr vergab Matthias Musche einen wichtigen Siebenmeter. Trotzdem blieb der SCM im Ballbesitz. Gisli Kristjansson gelang der Ausgleichstreffer! Acht Sekunden verblieben, als Plock die Chance zum Sieg verwarf. Das Unentschieden war perfekt.

Reaktionen und ausblick

Das Spiel zeigte einmal mehr die hohe Intensität und Unvorhersehbarkeit der Handball-Champions-League. Der SC Magdeburg konnte trotz der Ausfälle einen Punkt in Polen holen und hat sich eine gute Ausgangsposition für die Viertelfinalsicherung geschaffen. Der Fokus liegt nun auf dem Bundesliga-Spiel gegen Melsungen, bei dem Omar Ingi Magnusson voraussichtlich wieder mitwirken wird.