Handball-stars im em-finale? deutschland vor entscheidung!

Die deutsche Frauen-Handballnationalmannschaft steht bereits im Winter vorzeitig in der EM-Endrunde – doch vor dem Abschlussspiel gegen Nordmazedonien will das Team von Markus Gaugisch noch einmal ein klares Zeichen setzen. Eine weiße Weste in der Qualifikation ist das Ziel, bevor es im Dezember in die Slowakei, Tschechien, Polen, Rumänien und die Türkei geht.

Ein blick zurück: dominanz in der quali-gruppe

Ein blick zurück: dominanz in der quali-gruppe

Vier Siege aus vier Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Die DHB-Frauen haben die Qualifikationsgruppe bisher souverän gemeistert. Das Hinspiel gegen Nordmazedonien wurde bereits deutlich mit 34:18 gewonnen. Nur beim knappen Sieg gegen Slowenien im März gab es kurzzeitig Parallelen – ein Weckruf für das deutsche Team, das als Vize-Weltmeister bei der EM antreten will.

Doch es gibt eine Hürde: Bundestrainer Gaugisch muss auf einige Stammspielerinnen verzichten. Sarah Wachter, Annika Lott und Marlene Tucholke fallen verletzungsbedingt aus. Ihre Plätze im Kader nehmen Katharina Filter und Lena Degenhardt ein. Ein besonderer Glanzpunkt ist die Einbindung von Alina Grijseels, die ursprünglich nur gegen Belgien zum Einsatz kommen sollte – ein Zeichen des Vertrauens in die junge Spielerin.

Auch drei Spielerinnen aus der U19-Europameistermannschaft, Chiara Rohr, Jana Walther und Aylin Bornhardt, werden in Nordmazedonien zum Einsatz kommen. Die jungen Talente dürfen sich beweisen und haben die Chance, sich für zukünftige Länderspiele zu empfehlen. Es ist eine Mischung aus Erfahrung und Nachwuchs, die Gaugisch für die anstehenden Spiele aufstellt – ein Beweis für die Tiefe des deutschen Kaders.

Antje Döll, Kapitänin und Kreisläuferin, äußerte sich optimistisch: „Wir freuen uns auf interessante Spiele, die hoffentlich nicht zu spannend werden.“ Ihre Worte unterstreichen die Erwartungshaltung: Ein ungefährdeter Sieg gegen Nordmazedonien und anschließend gegen Belgien würde die perfekte Qualifikation abrunden.

Die Zahlen sprechen für sich: 34:18 im Hinspiel. Ein deutlicher Beweis der Überlegenheit. Doch in der Welt des Handballs ist nichts so sicher. Das Team muss konzentriert bleiben und sich nicht von der vermeintlichen Pflichtaufgabe blenden lassen. Denn nur so kann die EM-Vorbereitung optimal verlaufen und die Chance auf den Titel genutzt werden. Es ist nun an den Spielerinnen, die Erwartungen zu erfüllen und die Fans mit einer starken Leistung zu begeistern. Die EM-Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, und die deutsche Mannschaft ist bereit, sich der Herausforderung zu stellen.