Handball-offensive: münchen und fürstenfeldbruck vereinen sich für die bundesliga!

Ein Paukenschlag für den Münchner Handball: Dominik Klein und Steffen Weinhold, zwei erfahrene Ex-Nationalspieler, verfolgen mit der Handballgemeinschaft München einen ambitionierten Plan – die Etablierung von Bundesliga-Handball in der bayerischen Landeshauptstadt. Der nächste, entscheidende Schritt ist nun getan: Eine strategische Partnerschaft mit dem TuS Fürstenfeldbruck.

Gemeinsam in der regionalliga: der weg zur bundesliga beginnt

Gemeinsam in der regionalliga: der weg zur bundesliga beginnt

Ab der Saison 2026/27 treten die Teams unter dem Namen „HG München Fürstenfeldbruck“ an, zunächst in der Regionalliga. Die „Brucker Panther“, aktuell noch in der 3. Liga aktiv, müssen sich dem Abstieg stellen, bevor die Fusion in Kraft tritt. Ein reibungsloser Übergang ist geplant, wobei der historische Name „Panther“ erhalten bleibt – ein starkes Signal für die Identität des Teams, wie Martin Wild, sportlicher Leiter des TuS, betonte.

Die Vision von Klein, Weinhold und Lisa Bieberbach, dem Führungstrio der HG München, ist klar: Das Ziel ist der Aufstieg in die 1. Handball-Bundesliga und das Erleben von Spielen im legendären Olympiapark. Doch zunächst konzentriert man sich auf die Regionalliga, wo die Grundlagen für den langfristigen Erfolg gelegt werden sollen.

Ein vorübergehender Anker in Fürstenfeldbruck: Der Verein wird vorerst in der Wittelsbacherhalle in Fürstenfeldbruck verbleiben. Eine Sanierung der Halle im Jahr 2027 zwingt zu einer kurzzeitigen Verlegung, bevor der Umzug in den Münchner Westen erfolgt. Gleichzeitig verspricht Wild, dass die „Münchner Panther“ auch in ihrer alten Heimat mit „Event-Spieltagen“ präsent sein werden – eine Brücke zwischen Tradition und Zukunft.

Die zweite Männermannschaft des TuS Fürstenfeldbruck, die derzeit in der Bezirksoberliga aktiv ist, wird weiterhin als „Brucker Panther“ fungieren und sich langfristig in der 3. Liga etablieren. Sie soll als wichtiger Partner der „Münchner Panther“ dienen und so die Basis für den Erfolg des Gesamtprojekts bilden. „Alle ziehen an einem Strang“, so Weinhold, ein Versprechen, das die Geschlossenheit des Teams unterstreicht.

Mit der Verpflichtung von Stefan Weidinger als Trainer, der bereits mit den Frauen des HCD Gröbenzell in die 2. Bundesliga führte, und der Zusage mehrerer neuer Spieler für die kommende Saison, scheinen die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt. Wild, der weiterhin als sportlicher Leiter der „Münchner Panther“ tätig sein wird, blickt optimistisch in die Zukunft. Die Fusion ist mehr als nur ein Zusammenschluss von Vereinen; sie ist der Beginn einer neuen Ära für den Handball in München.