Handball-em: spanien in antalya – tückisches gruppenspiel!
Die spanische Nationalmannschaft der Handballerinnen steht vor einer Mammutaufgabe bei der Europameisterschaft im Dezember. Nach dem heutigen Auslosungstermin in Katowice (Polen) warten in der Gruppenphase Gegner, die alles andere als leicht zu besiegen sein werden. Für die „Guerreras“ geht es darum, sich gegen starke Konkurrenten durchzusetzen und den Weg ins Viertelfinale freizukämpfen.
Der weg zur main round führt über antalya
Von 3. bis 20. Dezember kämpfen die 24 besten Handball-Nationalmannschaften Europas um den EM-Titel. Spanien gehört zum Gastgeberland Türkei und wird seine Vorrundenspiele in Antalya austragen. Dort trifft das Team von Bundestrainer Joaquín Rocamora auf eine hochkarätige Konkurrenz: Dänemark, Türkei und Griechenland.
Das erste Spiel gegen Dänemark am 3. Dezember wird sicherlich eine Zerreißprobe. Die Däninnen sind amtierende Vize-Europameisterinnen und gehören zu den absoluten Top-Teams des Kontinents. Auch die Türkei, als Gastgeber, wird mit dem Rückenwind der eigenen Fans ein unangenehmer Gegner sein. Das Spiel gegen Griechenland am 5. Dezember darf keinesfalls unterschätzt werden, zumal das letzte Aufeinandertreffen bereits zeigte, wie gefährlich die Griechinnen sein können.
Nur die beiden Gruppenersten erreichen die Main Round und damit die nächste Turnierphase. Dort warten dann neue Herausforderungen in Cluj-Napoca, wo die Gruppenspiele der Gruppen A, B und C ausgetragen werden.

Rocamora warnt vor den herausforderungen
Bundestrainer Joaquín Rocamora zeigte sich nach der Auslosung realistisch: „Es war absehbar, dass wir in der zweiten Lostopf-Position auf einen starken Gegner treffen würden. Dänemark ist zweifellos der Favorit der Gruppe.“ Er betonte auch die Bedeutung des Heimvorteils für die Türkei und warnte vor dem wachsenden Potenzial der türkischen Mannschaft, die zudem von spanischen Trainern betreut wird. „Sie verfügen über detaillierte Informationen über unser Spielsystem und unsere Spielerinnen“, so Rocamora.
Das Spiel gegen Griechenland wird ebenfalls kein Selbstläufer. „Das letzte Aufeinandertreffen hat gezeigt, dass sie über gefährliche Mittel verfügen“, so der Coach.
Die kommenden sechs bis sieben Monate werden entscheidend sein, um sich optimal auf die EM vorzubereiten. „Wir müssen uns jetzt auf uns selbst konzentrieren und unsere Leistung verbessern“, forderte Rocamora. Die EM wird für ihn zudem die erste große Bewährungsprobe als Bundestrainer sein, einer Aufgabe, die er mit großer Begeisterung angeht.
Die Wahrheit ist: Die EM-Vorbereitung wird hart, aber die „Guerreras“ haben das Potenzial, die Main Round zu erreichen und dort um eine Medaille zu kämpfen. Nur die richtige Vorbereitung und eine konzentrierte Leistung können den Weg zum Erfolg ebnen.
