Hamilton driftet mit 4-millionen-ferrari durch tokio – und lässt die fan-herzen explodieren

Mit quietschenden Reifen und 478 PS hinten raus hat Lewis Hamilton die Nacht von Tokio in einen Kinofilm verwandelt. Der siebenmalige Formel-1-Weltmeister glitt im Ferrari F40 durch die engen Gassen des Tokyoter Stadtteils Daikoku, ein Auto, das selbst in Japan so selten ist wie ein Homerun bei einem Baseballspiel.

Ein f40 auf öffentlicher piste – das schafft selbst japan nicht jeden tag

Ein f40 auf öffentlicher piste – das schafft selbst japan nicht jeden tag

Die Szene spielte sich um 00:54 Uhr Ortszeit ab, als Hamilton nach einem Sponsoren-Event die Route zu seinem Hotel selbst übernahm. Statt Chauffeur setzte sich der Mercedes-Pilot selbst hinters Lenkrad des rohen Kult-Cavallinos – Bj. 1992, 110.000 Kilometer auf dem Tacho, aber noch immer in der Lage, jeden Supersportwagen der Gegenwart mit einem Stift auf die Schippe zu nehmen.

Videoaufnahmen zeigen, wie Hamilton an der Kreuzung zweimal kurz aufs Gas tritt, das Heck bricht aus, die Hinterräder qualmen – und die Menge jubelt, als hätte gerade ein Wrestler den Gegner mit einem Flying Elbow auf die Matte gestampft. Der F40 kostet aktuell rund 4,2 Millionen Euro; für Hamilton ist das Kleinwagen-Niveau, aber für die Fans ein Schatz, den man sonst nur hinter Absperrungen bestaunt.

Interessant: Hamilton fuhr den Wagen nicht etwa von einem Ferrari-Museum, sondern von einem priven Sammler, der ihm den Schlüssel für eine Nacht überließ – gegen eine Spende für die Hamilton Commission, die sich für mehr Diversität im Motorsport einsetzt. Die Summe: Insider sprechen von 150.000 Euro, umgerechnet einen Preis von 17 Euro pro Sekunde Drift-Video.

Die japanische Polizei schaltete sich nicht ein. Grund: Die Kreuzung war durch das Treffen offiziell gesperrt, allerdings erst, nachdem Hamilton bereits zwei spontane 360-Grad-Drehungen hingelegt hatte. Ein Beamter vor Ort grinste nur: „Er hat den F40 besser kontrolliert als mancher Japaner seinen elektrischen Roller.“

Für Mercedes ist der Auftritt ein PR-Goldrausch. Die Silberpfeile starten in zwei Wochen in die Saison 2026, und plötzlich redet wieder jeder über den Mann, der eigentlich mit dem neuen W17 testen sollte. Stattdessen posiert er in Tokio mit einem Ferrari – und niemand regt sich darüber auf. Die Logik des Internets: Wenn das Video geil ist, ist die Marhe egal.

Hamilton selbst postierte nur einen Satz auf seiner Story: „Tokyo never sleeps – und mein Rechtsfuß auch nicht.“ Die Klicks: 3,7 Millionen innerhalb von drei Stunden. Die Botschaft: Ein Champion, der sich selbst nicht ernst nimmt, bleibt unangreifbar. Und ein F40, der raucht wie ein Yakitori-Grill, wird zur Ikone – auch ohne grüne Plakette.