Haalands vater zeigt schiri die mitteilungen – wm-eklat!
Ein Ausraster auf der Tribüne sorgte beim WM-Viertelfinale zwischen England und Norwegen für mehr Gesprächsstoff als das Spiel selbst: Alf-Inge Haaland, der Vater des norwegischen Superstars Erling Haaland, geriet nach einer strittigen Szene mit dem Schiedsrichter aneinander und zeigte eine Geste, die in Großbritannien als schwere Beleidigung gilt.

Der moment der wut: zwei finger in die höhe
Die Szene spielte sich um Djed Spence ab, dessen möglicher Elfmeter für England von Schiedsrichter Clément Turpin nach Ansicht der Bilder zurückgenommen wurde. Während die Fans in der Arena und vor den Bildschirmen diskutierten, verlor Alf-Inge Haaland die Beherrschung. Die TV-Kameras fingen den ehemaligen Premier-League-Profi ein, wie er sich vehement über die Entscheidung aufregte und im Affekt den sogenannten „Two-Finger Salute“ präsentierte – eine Geste, die in Großbritannien der Höhepunkt einer Beleidigung darstellt, vergleichbar mit dem ausgestreckten Mittelfinger im deutschsprachigen Raum.
Haaland, der zwischen 1993 und 2003 für Nottingham Forest, Leeds United und Manchester City aktiv war, kennt die Bedeutung dieser Geste nur zu gut. Doch die kurze Eskalation hatte ein abruptes Ende: Der VAR bestätigte die Fehlentscheidung des Schiedsrichters und die Entscheidung wurde zurückgenommen. Ein ironisches Schicksal für den aufgebrachten Vater.
Doch die Geschichte endet hier nicht: Auch nach dem Spiel zeigte sich Haaland auf der Plattform X (ehemals Twitter) weiterhin unzufrieden. Unter einem Beitrag von Transfer-Guru Fabrizio Romano, der Jude Bellinghams Doppelpack lobte, kommentierte Haaland bissig: „Gut gemacht, Bellingham und Schiedsrichter!“ – eine klare Anspielung auf die umstrittene Entscheidung, die das Spiel beeinflusst haben könnte.
Am Ende zählte jedoch nur der Sieg Englands. Nach Verlängerung setzte sich das Three Lions Team mit 2:1 durch und zog ins WM-Halbfinale ein. Erling Haaland blieb trotz seiner Vater-Eskalation torlos und wurde in der Schlussphase des Spiels ausgewechselt. Ein bitterer Abend für die Haaland-Familie, der zeigt: Auch Väter können sich im WM-Fieber nicht immer zurückhalten.
