Guirassy demütigt chabot – dortmund zerstört stuttgarter champions-league-hoffnungen!
Ein bitterer Abend für den VfB Stuttgart: In der Nachspielzeit des Spiels gegen Borussia Dortmund schlug der BVB nochmals doppelt zu und riss den Schwaben den Punkt aus der Hand. Das 0:2 durch ein Eigentor von Jeff Chabot wirft lange Schatten auf die Ambitionen des Teams, sich für die europäischen Wettbewerbe zu qualifizieren.
Chabots frust: „das darf uns nicht passieren“
Die Stuttgarter hatten die Partie gegen den Tabellenzweiten aus Nordrhein-Westfalen weitgehend kontrolliert, Dortmund um ihren Strafraum eingeschränkt und doch stand es am Ende 0:2. Die späten Treffer in der vierten und sechsten Minute der Nachspielzeit waren für die Mannschaft von Sebastian Hoeneß ein herber Schlag. „Wir müssen den Punkt behalten“, kommentierte ein sichtlich frustrierter Jeff Chabot die Situation. „Das darf uns nicht passieren, vor allem nicht zu diesem Zeitpunkt.“ Der VfB hat in dieser Saison bereits sechsmal so späte Gegentore kassiert – eine Negativrekordleistung in der Vereinsgeschichte.
Die kurze Pause nach dem Europa-League-Aus kommt dem VfB gelegen. Die Mannschaft startet erst am morgigen Mittwoch wieder in die Vorbereitung auf das Heimspiel gegen den Hamburger SV, nach zwei freien Tagen. Der Fokus liegt nun darauf, die Enttäuschung schnell zu verarbeiten und sich auf die anstehenden Aufgaben zu konzentrieren.

Persönlicher erfolg für chabot – guirassy dominiert
Trotz der Mannschaftsniederlage konnte Jeff Chabot einen persönlichen Erfolg verbuchen: Er hielt Serhou Guirassy, seinen ehemaligen Mitspieler, in Schach. Der Guineer, der an alter Wirkungsstätte von Beginn an spielte, fand kaum Mittel gegen den robusten VfB-Verteidiger. „Er ist ein Top-Stürmer“, lobte Chabot seinen Kontrahenten. „Es macht Spaß, sich mit solchen Stürmern zu messen. Und diesmal bin ich ihm sehr gut gelungen.“
Die Niederlage trübt jedoch den positiven Eindruck. Die Champions-League-Qualifikation ist weiterhin möglich, aber die verlorene Chance schmerzt. Der VfB muss nun zeigen, dass er aus dieser Erfahrung lernt und sich nicht entmutigen lässt. Die Partie gegen den Hamburger SV wird dabei eine wichtige Standortbestimmung.
Die Zahl spricht eine deutliche Sprache: Fünf der sechs späten Gegentore des VfB in dieser Saison fielen in den letzten zehn Minuten der regulären Spielzeit oder in der Nachspielzeit. Eine erschreckende Statistik, die zeigt, wie anfällig die Mannschaft in diesen entscheidenden Phasen des Spiels ist.
