Guevara stiehlt die pole in ungarn – gonzález unter druck!

Ein Paukenschlag am Balaton: Izan Guevara vom Prima Pramac Racing Team hat im Qualifying zum Moto3-Grand-Prix von Ungarn die Pole-Position vor Manu González erobert und damit dem aktuellen WM-Spitzenreiter eine Ansage gemacht. Die Bedingungen waren optimal, aber das Ergebnis eindeutig: Guevara war heute der Schnellste.

Piqueras schied aus, huertas verpasste den cut

Bereits vor dem Qualifying gab es eine Überraschung: Ángel Piqueras, der nach seinen Verletzungen sein Comeback feierte, verzichtete auf die Teilnahme am Qualifying. “Nach meinem Sturz gestern kann ich kein weiteres Risiko eingehen”, erklärte der Spanier. Auch Adrián Huertas hatte keinen guten Tag; er stürzte in der ersten Runde der Q1 und konnte sich somit nicht für die Q2 qualifizieren.

Chaos im q1: vietti patzt, lunetta ärgert sich

Chaos im q1: vietti patzt, lunetta ärgert sich

Die erste Qualifikationsrunde war von turbulenten Szenen geprägt. Vietti übernahm zunächst die Führung, während Cele sich über seinen Teamkollegen Lunetta beschwerte, der ihm den Weg versperrt hatte. Im späteren Verlauf zeigten sich Alonso López und Van den Goorbergh als starke Konkurrenten, doch Vietti verlor die Kontrolle über sein Motorrad in Kurve 12 und stürzte – zum Glück ohne nennenswerte Folgen. Nur López, Van den Goorbergh, Vietti und Canet schafften es in die Q2.

Die q2: ein katz-und-maus-spiel um die pole

Die q2: ein katz-und-maus-spiel um die pole

Im Qualifying zur zweiten Reihe entwickelte sich ein intensives Katz-und-Maus-Spiel. Manu González, der die Führung übernommen hatte, versuchte, Guevara aus dem Konzept zu bringen, indem er ihn kurzzeitig ziehen ließ. Doch Guevara blieb cool und konterte mit einer blitzschnellen Runde. Salac unterbot González um nur 37 Tausendstel, während Agius eine Strafe für das Abkürzen einer Chicane erhielt.

Guevara nutzte die Gunst der Stunde und setzte sich mit einem Vorsprung von lediglich fünf Tausendsteln an die Spitze. González verlor im dritten Sektor viel Zeit und konnte seine Position nicht mehr verbessern, was ihm sichtlich missfiel. Guevara fuhr zwar eine Chicane, aber niemand konnte ihn überholen. Der junge Spanier war überglücklich: “Wir haben einige Probleme gelöst, und das Tempo stimmt!”, verkündete er.

Die Startaufstellung für morgen sieht wie folgt aus: Sasaki, Furusato, Lunetta, Roberts, Öncü, Zurutuza, García Dols, Roulstone (Ersatz für Aji) und Huertas. Das Rennen verspricht Spannung pur!