Großbritannien peilt bei den olympischen winterspielen in mailand-cortina 2026 medaillen an

Großbritannien peilt bei den olympischen winterspielen in mailand-cortina 2026 medaillen an

Nach einer enttäuschenden Leistung bei den Olympischen Spielen in Peking 2022 scheint das britische Team für die Winterspiele 2026 in Mailand-Cortina mit einer Mischung aus bewährten Stars und vielversprechenden Talenten bestens gerüstet zu sein. Die britischen Wintersportler haben in den letzten vier Jahren durch starke Leistungen im Weltcup, bei Weltmeisterschaften und X-Games-Events eindrucksvoll bewiesen, dass sie wieder zu den Medaillenanwärtern gehören.

Erfolge und erwartungen

Die bisher beste Bilanz von Team GB bei Olympischen Winterspielen beträgt fünf Medaillen. Die Förderorganisation UK Sport prognostiziert für 2026 sogar bis zu acht Medaillen. Eve Muirhead, Chef de Mission von Team GB, äußerte sich im Januar optimistisch: „Wir nehmen eines der stärksten Athletenteams mit zu den Olympischen Winterspielen, das wir je hatten – dieses Team hat das Potenzial, die natürliche Ordnung aufzurütteln.“

Starke hoffnungen im skeleton

Starke hoffnungen im skeleton

Ein besonderer Hoffnungsträger ist Matt Weston im Skeleton. Er gewann in dieser Saison fünf von sieben Weltcup-Rennen und sicherte sich somit den Weltcup-Titel 2025-26. Seine beeindruckende Form setzt sich fort, nachdem er bereits 2025 bei den Weltmeisterschaften in Lake Placid und 2026 bei den Europameisterschaften in St. Moritz Gold gewonnen hatte. Er ist sogar der erste britische Skeleton-Weltmeister, der diesen Titel zweimal gewann.

Marcus wyatt und tabitha stoecker

Marcus wyatt und tabitha stoecker

Neben Weston glänzt auch Marcus Wyatt. Großbritannien wurde die erste Nation der Geschichte, die in einer Saison alle Rennen im Skeleton gewann. Wyatt konnte in Sigulda und Altenberg Siege verbuchen und wurde zudem Zweiter in Sigulda und Dritter im Weltcup. Auch Tabitha Stoecker zeigt vielversprechende Leistungen und könnte im Damen-Skeleton für eine Überraschung sorgen. Sie gewann 2023 ihren ersten Weltcup und hat sich seitdem stetig verbessert.

Weitere medaillenanwärter

Weitere medaillenanwärter

Auch im Eiskunstlauf mit dem Duo Lilah Fear und Lewis Gibson, die bei den Weltmeisterschaften 2025 eine Medaille gewannen, sowie im Snowboard mit Mia Brookes, die bereits Junioren-Weltmeisterin und Weltmeisterin ist, bestehen gute Chancen auf Medaillen. Im Snowboardcross zählen Charlotte Bankes und Huw Nightingale zu den Favoriten. Im Curling hoffen Bruce Mouat und Jennifer Dodds, an ihre Silbermedaille von Peking anknüpfen zu können.

Der vollständige kader von team gb

Der vollständige kader von team gb

DisziplinAthleten
AlpinskiDave Ryding, Billy Major, Laurie Taylor
BiathlonJacques Jefferies, Shawna Pendry
BobsleighBrad Hall, Taylor Lawrence, Greg Cackett, Leon Greenwood, Adele Nicoll, Ashleigh Nelson
CurlingBruce Mouat, Jennifer Dodds, Grant Hardie, Hammy McMillan Jnr, Bobby Lammie, Kyle Waddell, Rebecca Morrison, Sophie Jackson, Sophie Sinclair, Jennifer Dodds, Fay Henderson
EiskunstlaufLilah Fear, Lewis Gibson, Phebe Bekker, James Hernandez, Anastasia Vaipan-Law, Luke Digby, Kristen Spours, Edward Appleby
Freestyle SkiingZoe Atkin, Ollie Davies, Makalya Gerken Schofield, Mateo Jeannesson, Gus Kenworthy, Chris McCormick, Kirsty Muir, Liam Richards
SkeletonAmelia Coltman, Tabitha Stoecker, Freya Tarbit, Matt Weston, Marcus Wyatt
SnowboardCharlotte Bankes, Mia Brookes, Maisie Hill, Txema Mazet-Brown, Huw Nightingale
Short Track Speed SkatingNiall Treacy
Speed SkatingEllia Smeding