Granlund zündet 50-punkte-knaller – stransky spürt den atem im nacken
52:50 – die Lücke schrumpft, der Puls steigt. Nach dem 28. Spieltag ist die Torjägerkrone der National League plötzlich wieder verhandelbar. Markus Granlund jagt Matej Stransky mit dem Schwung eines Manns, der jeden Schlittschritt als Drohung meint.
Ein assistent für stransky, ein doppelpack für granlund
Der Tscheche lieferte gegen die ZSC Lions nur eine Vorlage, der Finne schoss Genf mit zwei Treffern zum 6:2 über Ajoie. Drei Punkte Rückstand – das klingt nach Vorsprung, ist aber nur ein Satz. Ein verschossener Schuss, ein Penalty, ein schlechter Tag – und die Krone wechselt das Haupt.
Die Zeit arbeitet gegen Stransky. Letzter Spieltag, letzte Schicht, letzte Chance. Granlund hat Momentum, Servette hat Form. Die Chemie stimmt, das Selbstvertrauen auch. Wer jetzt noch die Schultern locker lässt, verliert.

Fünf schweizer führen ihre klubs an – und das ist kein nebensatz
Während die Liga über Stransky und Granlund debattiert, erledigen Luca Fazzini, Denis Malgin, Sandro Schmid, Tyler Moy und Dario Meyer ihre Hausaufgaben. Jeder von ihnen ist bester Scorer seines Teams – ein Schweizer Quintett, das lauthals beweist: Lokale Helden sind kein Relikt, sondern die Zukunft.
Die Liste liest sich wie ein Who-is-Who des Schweizer Nachwuchses. Kein Importstar, kein teurer Ausländer – nur eigene Jungs, die ihre Stäbe schwingen und die Kasse klingeln lassen. Das ist mehr als Statistik, das ist ein Statement.
Am Freitag wird die Bombe platzen. Stransky oder Granlund – jeder Treffer zählt doppelt. Die Schweizer Fünf schauen vom Thron ihrer Klubs herab und wissen: Sie sind die Könige ihrer kleinen Zwerge, aber die Liga-Krone bleibt offen. Die letzte Sirene wird entscheiden, wer die Saison als lebender Pokal verlässt.
