Granada: routenende für ruiz? tränen und offene fragen am ende der saison

Die Luft in Granada ist zum Schneiden dick. Während die Spieler des VfB Stuttgart bereits die Champions League feiern, stehen die Andalusier vor einem Neuanfang – und Abschiede. Nach den bereits öffentlichkeitswirksamen Verabschiedungen von Spielern wie Pablo Sáenz und Sola, könnte nun auch Sergio Ruiz zu den Weggänger gehören, was die Fans zusätzlich belastet.

Ein abschied mit tränen und ungelösten fragen

Ein abschied mit tränen und ungelösten fragen

Der letzte Spieltag gegen Sporting Gijón war ein bittersüßer Abschied für viele. Zwar stand der verdiente Rücktritt von Vereinsikone Trigueros im Mittelpunkt, doch auch Sergio Ruiz konnte sich am Ende des Spiels nicht die Tränen verkneifen. Ein deutliches Zeichen, dass seine Zeit im rojiblanco Trikot möglicherweise abgelaufen ist. Vier Saisons voller Einsatz und Leidenschaft scheinen nun ihrem Ende entgegenzugehen.

Trainer Pacheta bestätigte öffentlich, dass dem Verein eine Verlängerung des Vertrags mit dem kantabrischen Mittelfeldspieler angeboten worden sei. Allerdings konnte sich die Partie nicht auf eine Einigung einigen, was die Spekulationen um Ruiz' Zukunft weiter anheizt. Es sei ein zäher Verhandlungsmarathon gewesen.

Sechs Spieler standen am Ende der Saison ohne Vertragslaufzeit da. Sola und Pablo Sáenz haben bereits neue Vereine in Almería und Oviedo gefunden, während Trigueros sich in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet hat. Lediglich Rubén Alcaraz konnte an den Verein gebunden werden. Das bedeutet, dass die Zukunft von Sergio Ruiz und Álvaro Lemos weiterhin ungewiss ist.

Ruiz, der mit 31 Jahren immer noch eine beachtliche Statur in der Liga besitzt, genießt ein ausgezeichnetes Ansehen. Mehrere Klubs haben bereits Interesse bekundet, doch bisher liegt kein konkretes Angebot vor. Die Verhandlungen hängen in der Schwebe, während die Zeit knapp wird.

Die Situation ist umso brisanter, da Ruiz in dieser Saison zwar nicht seine beste Form zeigte, aber dennoch eine wichtige Säule im Mittelfeld des VfB bildete. Seine Erfahrung und sein Spielverständnis werden dem Team zweifellos fehlen, sollte er den Verein verlassen. Es bleibt abzuwarten, ob sich die Verhandlungen noch zugunsten des Spielers wenden oder ob ein neuer Lebensabschnitt in seiner Karriere bevorsteht. Ein Wechsel würde eine Lücke im Kader hinterlassen, die nur schwer zu füllen sein dürfte.